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RTC hofft auf „klare Verhältnisse“

10.02.2012 | 18:21 Uhr
RTC hofft auf „klare Verhältnisse“
Auch beim zweiten Oberliga-Turnier in Dorsten wollen Marcel Schwarz, Nadja Kruse (vorne) und der Ruhrtanzclub Witten möglichst auf dem ersten Platz landen. Foto: Marcus Simaitis

Witten.Den ersten ganz wichtigen Schritt in Richtung der angestrebten Aufstiegsrunde zur Regionalliga hat das Latein-A-Team des Ruhrtanzclubs Witten schon in der Vorwoche mit dem Sieg in der Bochumer Rundsporthalle getan. Auf diese exzellente Leistung wollen die acht Paare des RTC nun am Sonntag (15 Uhr) in Dorsten aufbauen, wenn es erneut um Punkte und Platzierungen geht.

Nach der Vorrunde war dabei noch nicht abzusehen, dass es wirklich für Platz eins reichen würde mit dem neuen Programm „Cinemotion“. Doch nach einer ziemlich nervösen Vorstellung in Durchgang eins folgte ein ganz starker Finaldurchgang. Zwar auch hier mit dem einen oder anderen Patzer (bzw. Sturz), doch insgesamt war der rund sechsminütige Vortrag der acht Wittener Paare mitreißend, tänzerisch überzeugend und insgesamt stimmig - das fünfköpfige Wertungsgericht (durchweg besetzt mit renommierten Fachleuten, die teils auch selbst als Formationstänzer hochklassig aktiv waren) konnte gar nicht anders, als die Wittener auf den ersten Rang zu hieven.

„Man hat letztlich einfach gesehen, dass es eine starke Mannschaftsleistung war - und dass der Durchgang unseren Tänzern Spaß gemacht hat“, so RTC-Trainerin Marion Kegenhoff. Zuvor allerdings hatte sie zwischen den Durchgängen mit ihrem Trainerkollegen Tobias Jasinski aber durchaus klare Worte ans Team gerichtet. „Das war eine deutliche Ansage“, so Kegenhoff.

Doch offenbar kamen die Worte beim Wittener A-Team an, denn im Finale präsentierten sich die RTC-Paare wesentlich zielstrebiger, „hungriger“ - und setzten ein erstes Zeichen auf dem Weg zum erhofften Aufstieg in die dritte Liga. „Am Sonntag wollen wir uns jetzt noch ein wenig weiter vom Emsdetten absetzen. Ich möchte eigentlich keinen Zweikampf bis zum Ende der Saison, sondern frühzeitig klare Verhältnisse schaffen“, sagt Marion Kegenhoff und wünscht sich für das zweite Oberliga-Turnier in Dorsten „schon mal eine Eins mehr als letzten Sonntag.“

Oliver Schinkewitz

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