Rigoros bestraft

Vor Wochenfrist noch kannte die Euphorie rund um die Landesliga-Handballer des TuS Bommern kaum Grenzen: Verfolger Heeren-Werve in einem mitreißenden Spiel bezwungen, mit zwei Zählern Vorsprung Spitzenreiter. Es schien, als würden die Grün-Weißen mühelos durch die Liga spazieren. Doch weit gefehlt: Nur sieben Tage später plumpsten die Überflieger aus allen rosaroten Träumen, mussten ausgerechnet am letzten Hinrunden-Spieltag bei Außenseiter Westfalia Welper - dem ehemaligen Verein von Trainer Ingo Brebach - die erste Niederlage der Saison hinnehmen.


Platz eins haben die Wittener zwar nach wie vor inne, doch die Partie vom Samstag hat gezeigt: Selbst das geringste Nachlassen wird rigoros bestraft, der erhoffte Aufstieg in die Verbandsliga (vom Gerede über dieses Thema bekommt Trainer Brebach schon Ohrensausen) wird gewiss kein Selbstläufer. In Welper kam alles zusammen: Eigene Unzulänglichkeiten, ein über sich hinauswachsender Gegner sowie diverse fragwürdige Entscheidungen des Schalker Schiedsrichter-Gespanns. Referees aus dem Hause des Tabellenzweiten beim Spiel des Spitzenreiters? Da war man bei der Ansetzung in Sachen Fingerspitzengefühl beim Handball-Verband wohl zumindest ein klein wenig leichtfertig . . .