Reinert hofft auf Erfolgserlebnis

Musa Colak (re.) und der TuS Stockum lechzen nach einem Sieg.
Musa Colak (re.) und der TuS Stockum lechzen nach einem Sieg.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Gegen SW Eppendorf will sich TuS Stockum endlich mit drei Punkten belohnen.

Stockum..  Die Formkurve des TuS Stockum zeigt eindeutig nach oben, dennoch lässt ein Sieg nun schon seit drei Spielen auf sich warten. Im Heimspiel gegen SW Eppendorf (Sonntag, 15 Uhr, BSA Stockum) möchte man einen weiteren Schritt nach vorne machen und endlich einen „Dreier“ einfahren.

„Die Einstellung passt, der Trainingsaufwand passt, die Ernte blieb bisher aber aus“, wirkt TuS-Coach Dirk Reinert fast schon ein wenig verzweifelt, wenn er an die letzten beiden Wochenenden zurückdenkt. Zweimal in Folge wurde man durch Gegentreffer in der Nachspielzeit auf die Bretter geschickt, zuletzt nach einer leidentschaftlichen Partie gegen Weitmar 45. Das soll sich auf dem heimischen Naturrasen gegen SW Eppendorf nicht wiederholen. „Wir haben unter der Woche angesprochen, dass wir einfach cleverer sein und die Anspannung bis zum Schluss oben halten müssen“, erklärt der Trainer, der keinen Hehl daraus macht, dass er aus den nächsten zwei Spielen am liebsten sechs Zähler holen würde.

Zu bedrohlich wird so langsam die Situation auf dem vorletzten Tabellenplatz, den der TuS zwar mit einem Spiel weniger auf dem Konto bekleidet, aber auch im zweimaligen Erfolgsfall nicht unbedingt verlassen würde. Der Anschluss nach oben droht also abzureißen.

Um der Abwärtsspirale zu entgehen, muss man sich gegen die Bochumer dabei vor allem vor dem gegnerischen Tor steigern. Zu harmlos agierte bis dato die Offensivabteilung um Sturmspitze Martin Südfeld, der nach seiner Nichtberücksichtigung gegen Weitmar nun wohl wieder von Anfang an ‘ran darf. „Ich habe ihm gesagt, er soll sich nicht so sehr unter Druck setzen“, spricht Reinert seinem Schützling Mut zu.

Treffen Südfeld und Co. am Sonntag ins Schwarze, stehen die Chancen gut, einen Heimerfolg zu landen. Denn die Abwehr um Routinier Hakan Kartal wirkt sehr stabil. Vor allem Linksverteidiger Marc Schmidt macht seinem Coach derzeit Freude. „Der Junge ist sensationell drauf“, adelt ihn Reinert, der sich zudem über die Rückkehr von Yassin Bourima und Admir Tumbul freut.