"Regionalliga ist möglich"
12.02.2010 | 18:52 Uhr 2010-02-12T18:52:00+0100
Marc Wolter und der SV Bommern 05 treten am Samstag zum Nachholspiel beim TTC BW Brühl-Vochem II an
Zum zweiten Mal unternehmen die Oberliga-Cracks des SV Bommern 05 am heutigen Samstag (Beginn: 18.30 Uhr) den Versuch, ihre Partie beim TTC BW Brühl-Vochem II auszutragen. Seinerzeit bliesen die Wittener die Anreise aufgrund der miserablen Straßenverhältnisse vernünftigerweise ab.
Dagegen hatten die Brühler - weiterhin Tabellenletzter - seinerzeit Einspruch erhoben, und entschieden ist über diesen Fall vor dem Sportgericht noch immer nicht. „Ich hoffe, das geht nicht zu unseren Ungunsten aus - verstehen würde ich das nämlich nicht”, sagt Bommerns Marc Wolter. In Reihen des SVB ist er zwar mit seinen 43 Jahren so etwas wie der „Oldie”, steht in Sachen Leistung allerdings jenseits von jeglicher Kritik. „Ja, es läuft richtig gut für mich in dieser Saison”, sagt der Mann aus Remscheid-Lennep, der im zweiten Jahr für den SV Bommern 05 spielt und zuvor fünf Jahre lang beim TTV Ronsdorf (u. a. in der Regionalliga-Mannschaft) am Ball war.
Mit einer Bilanz von 20:3 in den Einzeln ist der Rechtshänder der überragende Akteur bei den Grün-Schwarzen und hat wesentlichen Anteil daran, dass der SVB auch im zweiten Oberliga-Jahr wohl sicher den Klassenerhalt schafft. „Wir haben 'ne gute Mannschaft, alles nette Jungs - den Wechsel hierher habe ich nie bereut”, sagt Marc Wolter. Gleichwohl weiß er nicht genau, ob er auch im nächsten Spieljahr noch für Bommern spielen wird. „Ich bin beruflich stark eingespannt - vielleicht steigert sich das sogar noch”, sagt der Export-Fachmann einer Remscheider Werkzeugfirma, der viel im Ausland unterwegs ist. „Einmal pro Woche schaffe ich es zum Training - in dieser Spielklasse eigentlich viel zu wenig.” Hinzu kommen 45 Kilometer einfache Fahrt von Remscheid nach Witten - „der Aufwand ist schon sehr groß. Nächste Woche entscheidet sich, ob ich bleibe.”
Vom Umfeld her hält Marc Wolter selbst die Regionalliga in Bommern für machbar. „Da gibt es viele Leute, die mit unerhört viel Herzblut dabei sind - von Helge Lorenz über Michael Kaib zu Tobias Knoll”, so der 43-Jährige. Durch die Umstrukturierung in der Oberliga - nächstes Jahr steigen bis zu fünf Teams ab - würde sich der weitere Weg des Clubs jedoch in der kommenden Spielzeit abzeichnen.
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