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Rudern, Bundeswettbewerb

RCW stelltsechs Boote für das NRW-Team

27.06.2012 | 18:20 Uhr

Witten. Am kommenden Wochenende ist es endlich soweit. Dann beginnt für die Kinderruderer des RC Witten der Bundeswettbewerb in Wolfsburg, der ersehnte Saisonhöhepunkt.

Vor zwei Wochen beim Landeswettbewerb in Hürth hatten sechs RCW-Boote das Ticket für das Team NRW gelöst, unter dessen Flagge auf dem Allersee gestartet wird. Ab dem morgigen Freitag messen sich die Wittener auf der 3000 Meter-Langstrecke das erste Mal mit der nationalen Konkurrenz. Entsprechend der Platzierung auf der langen Distanz qualifizieren sich die Boote für die Finalläufe über die 1000 Meter-Strecke, die am Sonntag ausgetragen wird.

Auch wenn die beiden Streckenlängen schon mehrfach in dieser Saison gerudert wurden, wartet auf der Langstrecke eine Besonderheit, denn in Wolfsburg muss zwei Mal gewendet werden. Da eine schnelle und saubere Wende die entscheidenden Sekunden bringen kann, haben die Kindertrainer Uwe und Kristin von Diecken sowie Lena Seiffert ihre Schützlinge hierauf besonders vorbereitet.

Vorne mitzufahren hat sich vor allem der Mixed-Doppelvierer des älteren Jahrgangs (1998) vorgenommen. Leyan Mezger, Lina Föbinger, Philipp Dahm und Conrad Luka treten unter dem Kommando von Steuerfrau Elena Theiß gegen 17 Konkurrenten an. Am Freitag möchte das Quartett mit einer guten Leistung ein erstes Ausrufezeichen setzen.

Eine neue Herausforderung wartet auf Anna-Lena Köhler und Barbara Pernack im Doppelzweier (Jhrg. 98). Im Gegensatz zum letzten Jahr messen sie sich diesmal nicht mit der Leichtgewichtskonkurrenz, sondern starten als einer der leichtgewichtigsten Zweier in der offenen Klasse. Ihr erstes Ziel im 17 Boote-Feld ist eine Qualifikation für die vorderen Finalläufe.

Auf Paul Rodewig, der im Leichtgewichts-Einer Jahrgang 1999 startet, warten 18 Konkurrenten. Wie der Vierer will auch er auf der Langstrecke das Ergebnis aus Hürth umkehren und vor dem zweiten NRW-Starter aus Duisburg ins Ziel rudern.

Steuermann Lukas Tewes und sein Team mit Katharina Sattler, Franca Pilchner, Moritz Nickel und Niklas Eichholz wollen im Mixed-Doppelvierer der jüngeren Jahrgänge möglichst weit nach vorne rudern.

Pia Vittinghoff hat im Mädchen-Einer mit dem größten Starterfeld zu kämpfen. 24 Boote werden hier auf die Strecke gehen. Ziel der Wittenerin ist es, das gute Ergebnis des Vorjahres mit einer Qualifikation für das C-Finale auszubauen.

Ebenfalls im Einer geht Lotta Seiffert ins Rennen. Sie misst sich mit 17 Gegnerinnen in der Leichtgewichtskonkurrenz und will sich mit einer guten Leistung auf der Langstrecke einen möglichst guten Startplatz für die Finalläufe am Sonntag sichern.

Redaktion



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