RC Witten schickt vier Boote an den Start

Die Mannschaft des Ruder-Club Witten darf sich beim Bundeswettbewerb in Hürth durchaus Hoffnungen auf Edelmetall machen.
Die Mannschaft des Ruder-Club Witten darf sich beim Bundeswettbewerb in Hürth durchaus Hoffnungen auf Edelmetall machen.
Was wir bereits wissen
Die besten Kinderruderer Deutschlands messen sich ab heute über drei Tage in Hürth in drei Disziplinen.

Hürth..  Schlag auf Schlag geht es derzeit für den Nachwuchs des Ruder-Club Witten. Nach der Deutschen Jugendmeisterschaft in Köln am vergangenen Wochenende geht es an diesem Wochenende nicht weit davon entfernt für die Kinderruderer des RCW weiter. In Hürth findet ab Freitag der Bundeswettbewerb, das nationale Kräftemessen der Ruderjugend, statt.

Beim Landeswettbewerb auf der heimischen Ruhr hatten sich drei Wittener Boote für das Team NRW, für das beim Bundeswettbewerb gestartet wird, qualifiziert. Durch einen verletzungsbedingten Ausfall des Landessiegers sind nun auch noch Ben Büttner und Finn Pilchner im Leichtgewichts-Doppelzweier nachnominiert worden. Insgesamt schickt der RCW damit vier Boote in die Rennen auf dem Otto-Maigler-See in Hürth. Los geht es dort mit der Langstrecke über 3.000 Meter am Freitag. Am Samstag steht ein Sportlichkeitswettbewerb an und am Sonntag finden die abschließenden 1.000-Meter-Finalrennen, die nach den Langstreckenergebnissen gesetzt werden, statt. Neben den einzelnen Wertungen in den Bootsklassen gibt es für jede Disziplin eine Länderwertung. Hier lag das Team NRW in den letzten Jahren immer vorne – sowohl in den drei Teilwettbewerben als auch in der Gesamtwertung.

Titelverteidigung soll gelingen

Auch in diesem Jahr wollen die Wittener wieder ihren Beitrag leisten, damit die Titelverteidigung gelingt. Dabei treffen sie auf große Konkurrenz, denn über 1.000 Ruderer aus dem gesamten Bundesgebiet gehen beim Bundeswettbewerb an den Start. Unterstützt werden sie von den Trainerinnen Kristin von Diecken, Mareen Möller und Lena Seiffert, die als offizielle NRW-Team-Betreuerinnen mit nach Hürth fahren.

Beste Chancen nach Einschätzung der Trainer hat Clemens Pernack (Jahrgang 2002) im Leichtgewichts-Einer. Der NRW-Landessieger muss gegen 20 Konkurrenten antreten, wobei sein größter Widersacher aus Rostock kommt. Sein erstes Ziel ist die Qualifikation für das A-Finale am Sonntag. Wenn alles ideal läuft, sollte er dort dann bei der Treppchenplatzvergabe ein Wörtchen mitreden können.

Anastase hofft auf A-Finale

Ebenfalls im Einer startet Marlene Anastase (2002). Sie trifft auf 15 Konkurrentinnen. Zu den Top-Favoriten zählen hier eine Ruderin aus Meschede, das erste Boot aus NRW, sowie zwei Ruderinnen aus Hamburg. Wie weit es für die Wittenerin nach vorne gehen kann, wird vor allem auch von der Tagesform abhängen. Ein Platz im A-Finale oder ein vorderer Rang im B-Finale sollte dabei möglich sein.

Der Mädchen-Doppelvierer (2001) mit Hanna Dzierma, Marie Treppke, Louise Weinhold, Anna Theiß und Steuermann Tom Reißig startet in einem 20-Boote-Feld. Starke Konkurrenz stellen hier erfahrungsgemäß die neuen Bundesländer. Ziel des Wittener Teams ist eine gute Platzierung in der ersten Hälfte des Feldes.

Finn Pilchner und Ben Büttner (beide 2003) freuen sich, doch noch beim Bundeswettbewerb starten zu können. Im Leichtgewichts-Doppelzweier treffen sie auf 20 andere Mannschaften, die zum großen Teil älter als die beiden Wittener, die dem jüngeren Jahrgang in dieser Klasse angehören, sind. Dennoch will das Duo eine gute Leistung zeigen und so viele Boote wie möglich hinter sich lassen.