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Rasante Hatz um den Saalbau

19.05.2010 | 18:44 Uhr
Rasante Hatz um den Saalbau

Witten.Er ist längst eines der ganz großen Highlights im nationalen Triathlon-Kalender: Der mittlerweile dritte Sparkassen-City-Triathlon wird am bevorstehenden Pfingstwochenende (22./23. Mai) erneut für herausragenden Sport rund um den Saalbau sorgen. Diesmal zudem nicht nur an einem Tag - damit auch die Breitensportler und der Nachwuchs voll auf ihre Kosten kommen.

„Ich finde, dass diese Jedermann- und Profi-Wettbewerbe einfach zusammengehören“, glaubt der Sportliche Leiter vom veranstaltenden Triathlon-TEAM Witten, Richard Gutt, an die Sogwirkung dieser spektakulären Großveranstaltung. Die ihren besonderen Charakter einmal mehr dadurch erfährt, dass hinter dem Saalbau ein mobiles Schwimmbecken (20x30 Meter groß) erreichtet wird, in dem die erste der drei Teildisziplinen zu absolvieren ist.

Der Namensgeber des Sparkassen-City-Triathlons ist natürlich auch längst Feuer und Flamme für diesen Wettbewerb, zu dem am Samstag eine Vielzahl internationaler Spitzensportler anreisen wird, die in der Deutschen Triathlon-Liga (DTL) um Punkte und Platzierungen streiten werden. „Wir haben den Triathlon in Witten von Beginn an unterstützt - das ist eine hervorragende Sache. Unser Engagement beim Triathlon-TEAM Witten beruht auch darauf, dass dort ebenso ein großes Angebot für Amateursportler besteht. Und der Knaller bei diesem Wettbewerb ist natürlich das mobile Becken“, schwärmt Sparkassen-Vorstand Rolf Maasche. Der zweite große Förderer, die Stadtwerke Witten, sieht dies ganz genauso: „Der Triathlon ist eine tolle Sache für unsere Innenstadt - da ist alles so dicht beisammen, und man bekommt absoluten Spitzensport geboten“, so Rainer Altenberend von den Stadtwerken, die allein schon wegen des Schwimmbeckens „automatisch mit im Boot“ waren - schließlich muss der riesige „Pool“ ja befüllt und geheizt werden.

Weil sich dieses Konzept samt zeitlichem Ablauf im Vorjahr so bewährt hat, wird es bei den Bundesliga-Rennen (neben der Eliteklasse ist diesmal auch die 2. Liga am Start) auch diesmal zunächst ein Staffelrennen und später dann einen Teamsprint geben - dann wieder aufgeteilt in A- und B-Finale. Zwischen morgendlichem Zweitliga-Start (10 Uhr) und dem A-Finale der Bundesliga (ca. 19 Uhr) gibt es somit Triathlon quasi am laufenden Band - inklusive einer Prominenten-Staffel (14 Uhr).

Mit den Schüler-, Jugend- und Jedermann-Wettbewerben am Sonntag (ab 9.30 Uhr) kann dann auch jeder Hobbysportler seiner Leidenschaft frönen. „Durch die Rundkurse um den Saalbau haben wir die Möglichkeit, verschiedene Wettkampflängen anzubieten“, so TTW-Abteilungsleiter Thomas Fehrs. Auch völlige Neulinge können dort einen prima Einstieg finden, denn „es sind auch Wettkämpfe organisiert, bei denen keine Rennräder zugelassen sind.“

Die Spitzensportler selbst sind längst dem Charme des Wittener City-Triathlons verfallen. „Das ist ein unheimlich spaßiges Rennen, weil man ganz nah dran ist an den Zuschauern und die Atmosphäre hautnah miterlebt. Ich starte sehr gerne hier“, sagt die schwedische Vizeweltmeisterin Lisa Norden vom „asics Team“ Witten, das auf einen Heimsieg und die weitere DTL-Tabellenführung hofft.

Der Deutsche Meister Thomas Springer („asics Team“ Witten) sieht es ähnlich: „Der Kurs ist sehr attraktiv, alles geht rasend schnell - und die Zuschauer können uns Sportler oft sehen. Wer hier zum ersten Mal mitmacht, sollte einfach eine Portion Spaß an der Sache mitbringen und sich die Strecke vorab anschauen.“

Oliver Schinkewitz

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