Rank spurtet vor bis auf den elften Platz
06.06.2010 | 21:08 Uhr 2010-06-06T21:08:00+0200
Madrid (E).Bei seinem Comeback in der Weltelite hat er gleich wieder zugeschlagen: Der britische Überflieger Alistair Brownlee setzte sich beim dritten Rennen der WM-Serie im Triathlon am Sonntag in Madrid durch. Tags zuvor gewann bei den Damen die Schweizerin Nicola Spirig.
Nachdem zuletzt in Seoul ihre Landsfrau Daniela Ryf den Sieg davongetragen hatte, zeigte nun Spirig in 2:06,01 Stunden der Konkurrenz die Hacken, gewann die Sprintentscheidung vor Emmie Charayron (Frankreich; 2:06,05) und Helen Jenkins (England; 2:06,09). Beste Deutsche war die Neubrandenburgerin Anja Dittmer, die in 2:07,38 std. Rang sieben belegte, auf der Laufstrecke viel Boden gut machte. Kathrin Müller vom „asics Team“ Witten holte sich in 2:09,24 std. Platz 18, war damit zweitbeste Deutsche.
Bei den Männern kam Alistair Brownlee bei den nahezu tropischen Temperaturen am besten zurecht, war nach 1:52,41 Stunden als Erster im Ziel - vor dem Australier Courtney Atkinson (1:52,51) und dem Schweizer Sven Riederer (1:53,07). Ganz stark: Der Ex-Wittener Steffen Just wurde in 1:153,39 std. Fünfter, verwies DTU-Teamkollege Jan Frodeno (1:53,58) auf den sechsten Rang. Das exzellente deutsche Mannschaftsergebnis machten zwei Wittener perfekt. Zwar verpasste Sebastian Rank vom „asics Team“ in 1:54,35 std. als Elfter sein selbst gestecktes Ziel, in die Top Ten zu kommen, „aber mit dem Ergebnis kann ich sicher zufrieden sein. Ärgerlich nur, dass ich beim Schwimmen so grottig schlecht war - da bin ich erst als 50. aus dem Wasser“, berichtet der Wahl-Rostocker. Auf dem Rad arbeitete er sich dann konsequent nach vorn, hatte auch in den letzten Laufrunden noch genug Dampf, sich Platz elf zu schnappen. Auf Platz 15 kam derweil sein Clubkollege Christian Prochnow (1:54,58) ins Ziel, holte sich noch das letzte Preisgeld der WM-Serie ab.
Der Australier Joshua Amberger („asics Team“) war in 17:59 min. schnellster Schwimmer des Feldes, brach dann aber ein und belegte Platz 43. Etwas besser, aber längst nicht wunschgemäß lief es für seinen Landsmann James Seear (26./1:56,18). Platz 21 ging an den Südafrikaner Claude Eksteen.
0mitdiskutieren