Radowsky hält drei Punkte fest

Witten..  Für die Wittener Verein war es kein gutes Wochenende. Der TuS Heven II musste sich im Abstiegsduell mit der SG Linden-Dahlhausen mit 0:2 geschlagen geben. Auch die Zweitvertretung des SV Herbede kassierte eine bittere 1:3-Pleite gegen Ligaprimus TuS Kaltehardt. Einzig und allein die DJK TuS Ruhrtal erkämpfte sich mit einem 4:3-Erfolg gegen den TuS Querenburg drei Punkte.


TuS Heven II - SG Linden-Dahlhausen 0:2 (0:0). Mit 0:2 unterlag der TuS Heven II gegen die SG Linden-Dahlhausen und muss wieder Richtung Tabellenkeller gucken.

Für Trainer David Ebner war schnell klar, woran man gescheitert war: „Heute haben wir den Gegner wieder eingeladen. Beide Tore resultieren aus individuellen Fehlern. Außerdem verpassen wir es, wie in den Wochen zuvor, die Tore zu machen. Ein Kompliment muss ich an die zwei A-Jugendlichen aussprechen, die einen klasse Job gemacht haben. Nun heißt es: Mund abwischen, weiter Gas geben. Damit wir die Klasse so früh es geht halten.“

Torfolge: 0:1 (51.), 0:2 (84.).

TuS Kaltehardt - SV Herbede II 3:1 (0:0). Gegen Spitzenreiter TuS Kal-
tehardt musste die Elf von Trainer Markus Zybon eine 1:3-Pleite hinnehmen. Den zwischenzeitlichen Führungstreffer erzielte Rafael Ostrowski.

Für Trainer Zybon wäre ein Unentschieden gerecht gewesen: „Über das ganze Spiel gesehen, hatten beide Teams ihre Spielanteile. Wenn wir heute einen sicheren Schiedsrichter gehabt hätten, hätte Kalte-
hardt 80 Minuten in Unterzahl spielen müssen. Auch bei den ersten beiden Gegentoren pfeift er klare Handspiele nicht ab. Das ist unverständlich für mich.“

Torfolge: 0:1 Ostrowski (47.), 1:1 (58.), 2:1 (79.), 3:1 (85.).


TuS Querenburg - DJK TuS Ruhrtal 3:4 (1:0). Dank einer starken Torhüterleistung gewann die DJK TuS Ruhrtal ihr Auswärtsspiel beim TuS Querenburg mit 4:3. Die Tore für die Wittener erzielten Felix Heckmann (2), Jean- Pierre Gögge und Pajtim Sahitaj.

Für Trainer Michael Ruhl war es am Ende ein glücklicher Sieg: „ Wir hatten heute 20 starke Minuten, in denen wir das Spiel entschieden haben. Auf dem katastrophalen Platz kamen wir in der ersten Halbzeit gar nicht in Tritt. Am Ende müssen wir uns bei Sven Radowsky bedanken, der das ganze Spiel überragend gehalten hat und sogar in der Schlussminute einen Elfmeter hält. Das Dennis Nowoczin am Ende noch die Gelb-Rote Karte sieht, ist der fade Beigeschmack.“

Torfolge: 1:0 (21.), 1:1 F. Heckmann (47.), 2:1 (48.), 2:2 F. Heckmann (50.), 2:3 Gögge (60.), 2:4 Sahitaj (80.), 3:4 (85.).