Punktgewinn nach Steigerung

Holger Schumacher (m.) kam mit dem SV Bommern 05 nicht über ein 1:1 gegen Berchum/Garenfeld hinaus.
Holger Schumacher (m.) kam mit dem SV Bommern 05 nicht über ein 1:1 gegen Berchum/Garenfeld hinaus.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
SV Bommern kommt durch ein spätes Eigentor zum 1:1 gegen den SC Berchum/Garenfeld. Wittener verschlafen den ersten Durchgang.

Bommern.. SV Bommern 05 -
SC Berchum/Garenfeld 1:1 (0:1)

SVB: Kwapich, Janek, Brommer (90. Herbrechter), Kraus, Bech, Jakobs (56. Müller), Herrmann, Queißer, Bräuer, Berghaus, Tytko (80. Neemann).
Torfolge: 0:1 (22.), 1:1 Eigentor (81.).

Eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hat dem SV Bommern 05 einen Punktgewinn gegen den SC Berchum/Garenfeld beschert. Allerdings benötigten die abstiegsbedrohten Wittener ein Eigentor für den 1:1-Endstand. Der SVB liegt mit 23 Punkten auf Rang 13 und ist am kommenden Sonntag zum Kellerduell beim punktgleichen FSV Gevelsberg zu Gast.

„Im ersten Durchgang haben wir überhaupt nicht gut gespielt“, ärgerte sich SVB-Trainer Semin Salkanovic. Viel zu groß sei die Lücke zwischen Angriff und Abwehr gewesen. „Dadurch hat Garenfeld fast alle zweiten Bälle gewonnen. Insgesamt war der Gegner einfach aggressiver“, so Salkanovic. Die Quittung gab es nach 22 Minuten: Ein Gästespieler hielt aus 25 Metern einfach mal drauf und traf genau in den Winkel. Ein Traumtor, unhaltbar für Bommerns Schlussmann Jörg Kwapich.

Bereits in den letzten Minuten vor der Pause deuteten die Bommeraner allerdings an, dass sie sich mit dieser Leistung nicht zufrieden geben würden. Marcel Herrmann verpasste es jedoch, den Ausgleich zu erzielen. „Zu diesem Zeitpunkt wäre das 1:1 noch unverdient gewesen. In den zweiten 45 Minuten haben wir Berchum/Garenfeld dann in deren Hälfte eingeschnürt“, sagte Salkanovic.

Dadurch waren die Hausherren anfällig für Konter. Zweimal befreiten sich die Gäste mit einem schnellen Gegenangriff aus der Bommeraner Umklammerung und legten beinahe das 2:0 nach. Doch erst Dennis Bech und später Michael Kraus retteten auf der Linie. Auf der anderen Seite vergab Maurice Tytko die beste Chance, er wurde zuvor von Kraus bedient.

So bedarf es der Hilfe des Gegners für den Ausgleich. Nach einer Ecke war es wohl Sebastian Queißer, der im Gewühl einen Gegenspieler anköpfte, von dem aus der Ball ins Netz ging (81.). Die letzten zehn Minuten verliefen ereignislos. „Das Ergebnis ist gerecht, für uns aber eigentlich zu wenig“, bilanzierte Salkanovic, der sich aber über die Leistung in Halbzeit zwei freute: „Da haben die Jungs alles das gemacht, was wir eigentlich von Anfang an machen wollten.“