Polizisten baggern in der Beachhalle

Die „Ruhrtaladler“ (rot) der Polizeiwache Witten belegten den dritten Platz.
Die „Ruhrtaladler“ (rot) der Polizeiwache Witten belegten den dritten Platz.
Foto: FUNKE Foto Service
Was wir bereits wissen
Die Blue-Beach-Halle in Heven war am Dienstag für einige Stunden der wohl sicherste Ort der Umgebung. Knapp 250 Polizeibeamte aus Bochum, Witten und Herne haben dort den GdP-Pokal im Beachvolleyball ausgespielt.

Witten..  Die Blue-Beach-Halle in Heven war am Dienstag für einige Stunden der wohl sicherste Ort der Umgebung. Knapp 250 Polizeibeamte aus Bochum, Witten und Herne haben dort den GdP-Pokal im Beachvolleyball ausgespielt. Die Polizeiwache Witten landete am Ende mit einer Mannschaft auf dem Treppchen.

„Das macht richtig Laune hier, das Turnier ist eine tolle Sache. Ich hoffe, dass es noch ein paar Jahre so weiter geht“, sagte Helge Martin am Rande des Turniers. Der aus seiner Zeit beim SV Herbede bestens bekannte Fußballtrainer war nur eines von vielen bekannten Gesichtern aus der Wittener Sportszene, die man in der Beachhalle traf. Martin leitet die Wache in Bochum-Langendreer, verpasste mit seinen Kollegen eine vordere Platzierung, konnte damit im Sand aber besser leben als auf dem Fußballplatz. Der Spaß stand diesmal im Vordergrund.

Und die Fitness. „Wir müssen uns für die Bürger fit halten“, sagt Holger Richter, Vorsitzender der Kreisgruppe Bochum der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Darum ist diese Veranstaltung überhaupt entstanden. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements fand das Turnier einst erstmalig statt, damit die Polizisten etwas für ihre Fitness tun. „Aus einer Aktion ist mittlerweile Tradition geworden“, sagt Richter.

Zum siebten Mal richtete die junge Gruppe der GdP das Event nun schon aus. 35 teilnehmende Mannschaften bedeuten einen Teilnehmerrekord. „Der Grad der Beliebtheit steigt“, sagt Richter. „Wenn wir das Turnier absetzen würden, dann würde ich beim nächsten Mal wahrscheinlich nicht wiedergewählt.“ Die junge Gruppe der GdP stößt mittlerweile bei der Organisation bereits an ihre Grenzen. Die 16 Mitglieder sind schon Wochen vor der Veranstaltung mit der Ausrichtung beschäftigt.

Gleiches gilt übrigens für viele Teams, die sich mit regelmäßigen Trainingseinheiten auf die Veranstaltung vorbereiten. Ein bisschen Ehrgeiz spielt dann doch mit. Zudem ist Kreativität gefragt. Zumindest bei der Namensgebung der Mannschaften. So sah man die „Zuckerpuppen“ von der Polizeiwache Herne, die ganz und gar nicht wie solche aussahen. Außerdem waren unter anderem „Scharfschützen“ und „BAGGERkönige“ dabei.

Die Wittener „Ruhrtaladler“ sicherten sich wie im letzten Jahr Rang drei, siegten im Spiel um Platz drei gegen „Im Rahmen der LEB“. Den Sieg machte die Bereitschaftspolizeihundertschaft unter sich aus: Im Finale setzte sich die „Behördenauswahl“ (1. Zug der BPH) gegen „Waffeleisen“ (2. Zug der BPH) durch. Die „BEACHtlichen“ holten den Fair-Play-Pokal.