Podestplatz im Siegerland

Die Männer vom Stadtwerke-Team der TG Witten belegten Platz drei.
Die Männer vom Stadtwerke-Team der TG Witten belegten Platz drei.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Mit dem dritten Platz beim Auftakt-Wettkampf in Buschhütten konnten die Männer vom Stadtwerke-Team der TG Witten gut leben. Der PV-Triathlon hingegen enttäuschte - Platz zwölf.

Kreuztal..  Das konnte sich doch schon mal sehen lassen aus Sicht der Triathleten aus der Ruhrstadt. Zumindest das Stadtwerke-Team der TG Witten war zufrieden mit dem Bundesliga-Auftakt beim TV Buschhütten. Die Männer belegten einen passablen dritten Rang, mischen gleich wieder im Konzert der Großen mit. Trübsal blasen ist nach Rang zwölf derweil beim PV-Triathlon angesagt.

Da alle vier Mannschaften einen Podestplatz abräumten, war die Freude beim Stadtwerke-Team natürlich riesig. Tagessieger wurden die Damen in der 2. Liga, dort gab’s für die ebenso gerade erst aufgestiegenen Männer „Bronze“ - und die Bundesliga-Damen mussten nur Favorit Buschhütten passieren lassen (siehe Bericht unten). „Das war insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag für uns“, zog der neue Teamchef Richard van Diesen rundum zufrieden Bilanz.

Sein Männer-Quintett mit Nils Frommhold, Jonas Schomburg, Stefan Zachäus, dem Belgier Peter Denteneer und dem Franzosen Aurélien Lebrun hätte er sich zwar auf Rang zwei hinter den bärenstarken Buschhüttenern gewünscht, „aber das Team aus dem Saarland war heute wirklich top besetzt und hat ein Klasse-Rennen abgeliefert“, so van Diesen. Nach dem Schwimmen lagen die jungen Saarländer mit über 30 Sekunden Vorsprung auf Rang eins vor dem Stadtwerke-Team aus der Ruhrstadt. Das PVT-Quintett (Matija Lukina, Tobias Melnyk, Bence Lehman, Jan Stratmann und Sven Bergner) hatte da schon mehr als 90 Sekunden Rückstand auf den ersten Rang.

Ärgerlich für die PVT-Männer: „Wir haben eine Zeitstrafe bekommen wegen angeblichen Windschatten-Fahrens. Daher mussten wir 15 Sekunden absitzen. Am Ende stellte sich heraus, dass wir mit einem anderen Team verwechselt wurden“, so Matthias Bergner zur Panne der Wettkampfleitung. Letztlich wurden die PVT-ler Zwölfte (Endzeit: 1:12,01 std.).

Da war das Stadtwerke-Team schon deutlich aussichtsreicher unterwegs - auch wenn man die überragend besetzten Buschhüttener Titelverteidiger während der 25 Rad-Kilometer passieren lassen musste. Ironman-Spezialist Nils Frommhold machte aber auf dem Rad gehörigen Druck, so dass man die nachfolgenden Teams auf Abstand halten konnte. Auf der abschließenden Laufstrecke (5,5 km) blieb alles wie gehabt: Vorne zog Buschhütten (mit dem Spanier Mario Mola Diaz und dem Ex-Wittener Steffen Justus) auf und davon, war nach 1:08,33 std. im Ziel. Die Saarländer folgten 16 Sekunden dahinter - Rang drei ging ans Stadtwerke-Team (1:09,08 std.). „Das Ergebnis war am Ende in Ordnung, wir konnten auf dem Rad nicht mehr aufholen“, so van Diesen.