Pazifischer Einsatz für Mark Köster
26.03.2010 | 20:02 Uhr 2010-03-26T20:02:00+0100
Witten. Dass man als Wittener die Sportart Triathlon fast überall auf der Welt ausüben kann, beweist am kommenden Samstag, 27. März, Mark Köster vom PV-Triathlon Witten beim „Ironman 70.3 Oceanside“ in Kalifornien.
Für diesen „halben“ Ironman gehen die Teilnehmer früh morgens im Hafen von Oceanside in das nur 15 Grad warme Wasser, um den Schwimmteil über 1,9 km im Pazifischen Ozean zu absolvieren. Nach diesem eher kühlen Bad folgen 90 km auf dem Rad durch das hügelige Gelände der Marine Base „Camp Pendleton“. Die abschließenden 21,1 Laufkilometer führen bei voraussichtlich dann 25 Grad teilweise über den kalifornischen Sandstrand.
Da der gebürtige Wittener im kalifornischen Anaheim lebt, ist es für ihn gar nicht so ungewöhnlich, derart früh in den ersten Wettkampf zu gehen: „Schnee kennt man hier nicht, es gibt keinen Frost und ich bin den ganzen Winter im open-air Pool geschwommen.“ Das Wintertraining war auch nötig, denn der 30-Jährige hat sich für 2010 einiges vorgenommen: Neben einigen „kürzeren Sachen“ startet Mark bereits am 1. Mai beim Ironman in Utah (USA) über die Langdistanz.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Mark tritt in die Fußstapfen seiner Mutter Ingelore, der amtierenden Ironman-Europameisterin in ihrer Altersklasse. Nach eigener Auskunft zählen zu seinen bisherigen Erfolgen somit die längeren Strecken: zwei Marathons in 2000 und 2001, Transalp-Radrennen mit ca. 20 000 Höhenmetern in 2004 und 2005 sowie zwei Mal Ironman Frankfurt in 2008 und 2009. In Frankfurt setzte er die Marke für seine persönliche Bestleistung auf 10:10 Stunden.
0mitdiskutieren