Offene Rechnung begleichen

Fabian Sklareck (re.) und die TG Witten peilen gegen den SSV 05/06 Hamm einen Heimsieg an.
Fabian Sklareck (re.) und die TG Witten peilen gegen den SSV 05/06 Hamm einen Heimsieg an.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
TG Witten gegen SSV 05/06 Hamm heiß auf Auswärtssieg, um sich für Hinspielniederlage zu revanchieren. Aufbauspieler Sebastian Lobert fehlt.

Witten.. Nach dem Sieg im Schongang bei Kellerkind TV Unna peilt die TG Witten gegen den SSV 05/06 Hamm (Sa., 19 Uhr, Jahnhalle) den dritten Sieg in Folge an, um sich im Tabellenmittelfeld zu etablieren und mit einem guten Gefühl in die spielfreie Woche zu gehen. Danach wartet nämlich eine ganz schwere Aufgabe beim BC Soest.

„Das wäre ein ganz wichtiger Heimsieg für uns“, erklärt TG-Coach David Glöckner, der mit seinem Team von Woche zu Woche besser in die Spur findet und den Aufwärtstrend daher nicht abreißen lassen will. Zwar lieferte der Sieg in Unna dem Trainer nur begrenzt neue Erkenntnisse, doch war eine konzentrierte Leistung wichtig, um verschiedene Systeme unter Wettkampfbedingungen weiter verfeinern zu können. Gerade in der Offensive klappte es bei den Gelbhemden, nach schleppendem Jahresstart gegen den TV Gerthe, zuletzt immer besser. „Daran wollen wir nun anknüpfen“, hofft Glöckner gegen den SSV 05/06 Hamm auf eine ähnlich souveräne Leistung.

Des Weiteren dürfte man mit den Gästen noch eine dicke Rechnung offen haben. Im Hinspiel setzte es nämlich eine bittere, weil völlig unnötige 61:62-Niederlage für die Ruhrstädter. Zu leichtfertig hatte man Hamm phasenweise gewähren lassen und sich durch viele Foulspiele frühzeitig selbst geschwächt. Ein Fehler, der sich in der Jahnhalle auf keinen Fall wiederholen soll. „Wir dürfen die SSV nicht ins Laufen kommen lassen“, erklärt Glöckner das Unterbinden der Schnellangriffe des Gegners zur obersten Prämisse. Konkret bedeutet das, eigene Ballverluste im Aufbauspiel zunächst zu vermeiden und gut abzusichern, um Hamm den Schwung aus den Offensivaktionen zu nehmen. Gleichzeitig sollte die Glöckner-Fünf eine Auge auf die Flügelspieler der Gäste haben. „Die sind sehr wurfstark“, weißt der Trainer, der in Sachen Aufstellung allerdings ein wenig improvisieren muss.

Aufbauspieler Sebastian Lobert wird nämlich aus privaten Gründen fehlen. Die Position als Spielgestalter könnte daher Flügelspieler Jens Badziong übernehmen. „Er hat das die letzten Male gut gemacht“, vertraut der Trainer seinem technisch versierten Leistungsträger.

Dazu wird der erfahrene Maelik Sheikh Al-Kaar aus der Zweitvertretung erneut im Kader der „Ersten“ stehen. Michael Heringhaus fällt mit einem Muskelfaserriss dagegen weiterhin aus.