Obermeier setzt auf die Jugend

Horst-Dieter „Hugo“ Obermeier wird 13 Neuzugänge beim VfB Annen begrüßen.
Horst-Dieter „Hugo“ Obermeier wird 13 Neuzugänge beim VfB Annen begrüßen.
Foto: Oliver Schinkewitz
Was wir bereits wissen
Der VfB Annen 19 geht nach dem Abstieg in die Kreisliga A mit neuem Trainer und 13 Neuzugängen in die nächste Saison.

Witten..  Der VfB Annen 19 hat 13 Neuzugänge für die kommende Saison bekanntgegeben. Dem gegenüber stehen lediglich drei Abgänge. Nach dem Abstieg in die Kreisliga will der neue Trainer Horst-Dieter „Hugo“ Obermeier den Konkurrenzkampf schüren. Dabei setzt er vermehrt auf junge Talente.

Denis Vogel geht mit Thomas Gerner zu Mengede 08/20, Timo Weißberg versucht sein Glück beim TuS Heven und das Ziel von Yannick Salmen ist unbekannt – das war es auf der Seite der Abgänge. Das bedeutet, dass so etablierte Kräfte wie Patrik Pogledic, Daniel Mudric, Fabian Korinth oder Markus Sohlenkamp dem VfB auch eine Klasse tiefer erhalten bleiben werden. Hinzu kommt jede Menge frisches Blut. Obermeier bringt Thomas Weber, Philipp Schliewe, Robin Baniseth, Robin Schmidtke, Marc Meier und Nils Obermeier vom TuS Heven mit. Sie spielten entweder in der Hevener Reserve oder in der U19, die jüngst in die Bezirksliga aufgestiegen ist.

Fabian Deppe kehrt vom TuS Stockum zurück an die Westfalenstraße und bringt Keeper Meikel Wagner mit. Beide haben bereits eine Menge Bezirksligaerfahrung gesammelt. Mariusz Skubisz (Portugiesischer SV), Michael Dros (reaktiviert), Toni Bosco (DJK TuS Ruhrtal), Ayhan Hodzic und Matthias Marcinkowski (eigene Reserve) komplettieren das Team.

„Das sind alles gute, junge Fußballer, die wollen“, sagt Obermeier. „Technisch bringen die alles mit, vielleicht fehlt es taktisch noch ein bisschen.“ Durch den breiteren Kader hofft Obermeier das Annener Problem der schwachen Trainingsbeteiligung beheben zu können und die Etablierten „ein bisschen zu kitzeln.“ Wer gut trainiert, der spielt – so laute das Motto in Zukunft. „Da mach ich keinen Unterschied ob jung oder alt“, so Obermeier, der den Aufstieg nicht konkret als Ziel nennt: „Wir wollen langfristig etwas entwickeln.“