Nur Remis für Binnberg-Sieben

Laura Kaltenhauser (am Ball) war gegen den TV Wanne insgesamt drei Mal für den ETSV II erfolgreich.
Laura Kaltenhauser (am Ball) war gegen den TV Wanne insgesamt drei Mal für den ETSV II erfolgreich.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
ETSV-Reserve trennt sich im Relegationsrückspiel 14:14 vom TV Wanne.

Herne.. TV Wanne 1885 -
ETSV Witten II 14:14

ETSV: Liebelt, Freitag; Beiber (6/5), Buhren (1), Jasinska, Kaltenhauser (3), Külpmann (2), Ott, Prior (2), Röder, Muhr.

Zwischenzeitlich waren die „Eisenbahnerinnen“ richtig nah dran am Ligaverbleib. Letztlich reichte es im Relegationsrückspiel gegen den TV Wanne aber nur zu einem 14:14 (6:5). Somit muss man in der kommenden Woche gegen den Lüner SV ran.

Die Partie war von Beginn an durch eine tolle Stimmung von den Rängen und Nervosität bei den Spielerinnen beider Seiten geprägt. Die vielen mitgereisten Anhänger aus der Ruhrstadt erzeugten zeitweise Heimspielatmosphäre. Die ETSV-Reserve trat passend dazu mutig auf. Immerhin galt es mit mindestens drei Toren zu gewinnen. „Daher stellten wir unsere Abwehr ein wenig offensiver ein“, erklärte Binnberg. Bis zur Pause zeigte diese Maßnahme noch nicht wirklich Wirkung. Viele Fehler beider Teams verhinderten eine torreiche Partie, sorgten auf der anderen Seite allerdings auch dafür, das die Ruhrstädterinnen trotz 5:6-Rückstands zur Pause noch im Spiel waren.

Entsprechend motiviert ging man den zweiten Spielabschnitt an und erkämpfte sich schnell eine Zwei-Tore-Führung (40.). Über 9:11 (47.) ging’s auf 11:13 (50.). „Da schnupperten wir am Drei-Tore-Vorsprung“, meinte auch Binnberg, der am Seitenrand ob der vielen Aluminium-Treffer allerdings der Verzweiflung nah war. Letztlich gelang dem TV Wanne so doch noch der Ausgleich. „Ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen. Sie haben einen großartigen Kampf geliefert“, sagte der Trainer, der mit den Seinen nun beim Lüner SV (So. 18 Uhr) abermals gegen den Abstieg kämpft.

Ein möglicher Abstieg, über den am Ende sogar am grünen Tisch entschieden werden könnte. Da Oberliga-Absteiger SC Greven nicht in der Verbandsliga anreten will, spielen die aus selbiger Liga eigentlich abgestiegenen Teams vom Soester TV und den SF Senne nun um den vakanten Platz. Hält der Soester TV die Klasse, bleiben sowohl der Lüner SV als auch der ETSV II in der Landesliga, da die drei Teams zum Handballkreis Hellweg gehören und es in diesem Kreis somit nur einen Absteiger aus der Verbandsliga gibt .