Norden greift an
21.08.2009 | 16:01 Uhr 2009-08-21T16:01:00+0200Nächster Podestplatz in Yokohama? Saisonausklang für Kathrin Müller
Nur eine Woche nach dem Rennen in London steht für die besten Triathleten der Welt schon die nächste Bewährungsprobe der Weltmeisterschaftsserie auf dem Programm. Die siebte Station ist das japanische Yokohama. Insofern haben die die Athleten aus dem Bundesliga-Kader des Asics TEAM Witten nicht nur eine kurze Regenerationszeit, sondern müssen sich auch an ganz andere Konditionen anpassen.
„Mal sehen, wie sich die lange Reise und der Jetlag bemerkbar machen“, spricht Kathrin Müller diese Umstände an. „Aber ich fühle mich gut und will wieder ein solides Rennen machen.“ Konkret bedeutet dies, dass die Asics TEAM-Starterin unter die ersten zwölf kommen möchte. „Yokohama ist mein letztes internationales Rennen für diese Saison, und da sollen mich die anderen in guter Erinnerung behalten“, verkündet sie mit einem Augenzwinkern.
Dieses Ziel verfolgt zweifellos auch Lisa Norden. Nachdem sie beim Rennen in London zum dritten Mal 2009 auf Rang zwei eingelaufen war, hat sich die Schwedin fast an das Podium gewöhnt. „Es ist toll, nach einem Rennen auf das Treppchen steigen zu dürfen.“ Daher hat sie genau dies auch in Japan vor. „Vielleicht ist es langsam an der Zeit, auch mal auf den obersten Teil des Podestes zu klettern.“ Mit einem guten Rennen möchte sich Norden aber auf alle Fälle ihre gute Ausgangsposition für das WM-Finale an der australischen Gold Coast erhalten. Aktuell ist sie hinter der Australierin Emma Moffat Zweite der Gesamtwertung.
In dieser taucht Maxine Seear noch gar nicht auf, denn die Australierin bestreitet in Yokohama ihren ersten Wettkampf im Rahmen der ITU-Serie. Deshalb sind ihre Ziele auch deutlich niedriger gesteckt als bei ihren Teamkolleginnen. Ein besseres Resultat als beim Weltcup-Rennen in Tiszaujvaros (Ungarn), wo sie 32. wurde, würde ihrer Laune dabei sicherlich nicht abträglich sein. kub
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