Niederlage in letzter Minute

Malte Richter (M.) und die Ruhrbaskets unterlagen erneut.
Malte Richter (M.) und die Ruhrbaskets unterlagen erneut.
Foto: WAZ

Witten.. SG Ruhrbaskets -
SG VfK Boele-Kabel II 80:85

RuBa: Simon (4), Herzen (2), Grasshoff (n.e.), Rath (23), Preus (n.e.), Menne (10), Richter, Warkentin (2), Piecha (15), Olkay (n.e.), Barcik (22), Braun (2).

In einer überdurchschnittlich guten Landesliga-Partie schnupperten die SG Ruhrbaskets an der Überraschung, mussten sich am Ende aber der SG VfK Boele-Kabel II mit 80:85 (40:36) geschlagen geben. Dabei lagen die Wittener bis vor Schluss noch in Front.

Vergessen waren die miserablen Leistungen der vergangenen zwei Wochen der Ruhrbaskets nach den ersten zehn Minuten. Gegen den klaren Favoriten, der mit vielen ehemaligen Bundesligaspielern angereist war, legten die Wittener los, als gäbe es keinen Morgen mehr. Nach fünf Minuten zeiget die Anzeigetafel ein 12:4 für die Gastgeber, am Ende des ersten Viertels sogar ein 24:8. Die aggressive Verteidigung leistete ganze Arbeit und in der Offensive schienen die SG-Akteure einen Sahnetag erwischt zu haben. Allen voran Michael Piecha, der in zwei Minuten acht Zähler beisteuerte. „Doch wir wussten, dass der VfK noch kommen würde“, so SG-Trainer Dominik Lux.

Und er sollte Recht behalten. Denn während seine Fünf in der Folge offensiv mehr und mehr Probleme hatte, fanden die Volmestädter ihren Rhythmus. Ein 28:16 im zweiten Viertel für die Hagener ließ den SG-Vorsprung zur Pause auf nur noch vier Zähler schrumpfen (40:36).

Drei Minuten war die zweite Halbzeit alt, da gingen die Gäste das erste Mal in Führung und ließen prompt einen Dreierreigen folgen. Vier erfolgreich eingenetzte Distanzwürfe in Folge bauten den Vorsprung umgehend aus. Doch die SG blieb in Schlagdistanz.

Beim Stand von 61:57 für den VfK ging es in das finale Viertel, in dem Entscheidung erst in letzter Minute fallen sollte. Beide Mannschaften kämpften nun mit offenen Visieren, ließen es in der Verteidigung etwas schludern, um offensiv noch mehr Akzente zu setzen. Dabei erwischten die Ruhrbaskets erneut einen Traumstart und drehten die Partie, führten vier Minuten vor dem Ende mit 75:69. Doch die Messe war noch lange nicht gelesen. Boele-Kabel mobilisierte noch einmal alle Kräfte und glich in der 39. Minute aus (78:78). „Da waren wir gebrochen“, so Lux. Die Hagener behielten in der Folge die Nerven an der Freiwurflinie, bei den Wittenern wollten selbst die offensten Würfe nicht mehr fallen. - die Partie war entschieden. „Diese Leistung müssen wir beibehalten, dann werden wir auch siegen. Immerhin haben wir den VfK an seine Grenzen gebracht“, so Lux.

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