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Vereinsleben - Kanu-Klub Neptun

Neptuner feiern 80-jähriges Jubiläum

10.07.2013 | 18:24 Uhr
Neptuner feiern 80-jähriges Jubiläum
Geehrt für ihre Vereinstreue (v.l.): Laura Zyto (20 Jahre), Rosel und Siegfried Weber (50 Jahre) und Michael Patocki. Vorne: Hans Grüssing (60 Jahre).

Witten. Bestes Wetter hatte sich der Kanu Klub Neptun ausgesucht, um an der Ruhr sein 80-jähriges Bestehen zu feiern. Vor allem bei Mitgliedern fand das Sommerfest großen Anklang. Zwischen Bratwurst und gekühlten Getränken wurde in Erinnerungen geschwelgt und gefachsimpelt was das Zeug hielt.

Neben einigen Ehrungen standen vor allem der Erfahrungsaustausch und das gemütliche Beisammensein im Vordergrund. Für das leibliche Wohl sorgten die fleißigen Helfer hinter dem Grill und am Zapfhahn. Sogar aus Belgien waren Gäste angereist um dem Klub zu gratulieren. „Wir freuen uns sehr, unsere Freunde vom „Koninklijke Kano Club Lier“ wieder begrüßen zu dürfen. Seit 35 Jahren kennen wir uns jetzt“, kommentierte der erste Vorsitzende, Michael Patocki, stolz das Bündnis. Doch nicht nur aus dem Nachbarland waren Besucher gekommen. Auch Mitglieder anderer Wittener Klubs waren vor Ort um mitzufeiern. Denn das Verhältnis untereinander ist „grandios“, so Patocki. „Wir veranstalten regelmäßig gemeinsame Fahrten im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Wittener Kanu-Vereine.“

Doch so schön die gemeinsamen Erlebnisse sind, so unschön sind die Probleme mit denen sich auch der Kanu-Klub Neptun konfrontiert sieht. „Die Mitgliederzahl könnte besser sein“, beschrieb Patocki die momentan größte Baustelle. Ähnlich sah das der erste Vorsitzende des Paddler Club Ruhrinsel Witten, Dieter Hirland: „Wir suchen vor allem aktive und verantwortungsbewusste Mitglieder.“

Die Bedingungen, die Wassersport-Begeisterte vorfinden würden, wären jedenfalls nicht schlecht. „Wir sind eine große Familie, unsere Bootshäuser sind bestens ausgestattet. Es gibt Campingmöglichkeiten und erfahrene Paddler stehen immer bereit, um Anfängern zu helfen“, richteten Patocki und Hirland einen Appell an Interessierte.

Zum Schluss brachte Michael Patocki es noch einmal auf den Punkt: „Ich bin jetzt seit 36 Jahren dabei. Der Klub ist inzwischen eine absolute Herzensangelegenheit für mich und ich würde mich freuen wenn wir in Zukunft noch mehr Menschen Freude an diesem wunderbaren Freizeitsport vermitteln könnten.“ In der Tat könnten Neugierige bei einem Besuch schnell feststellen, dass die perfekte Kombination von Freizeitsport und familiärem Campingflair nicht im europäischen Ausland, sondern direkt vor der Haustür, an den Ruhrufern zu finden ist.

Maximilian Pleger


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