Mudric besorgt das Siegtor
31.01.2012 | 21:21 Uhr 2012-01-31T21:21:00+0100
Ein allemal ansprechendes Testspiel bot Westfalenligist TuS Heven gegen den NRW-Ligisten Westfalia Herne. Nach einem offenen Schlagabtausch gewannen die Wittener Schützlinge um Trainer Hansi Bruch mit 3:2 (2:2) und hatten dabei vor allem in der ersten Halbzeit starke Szenen im Angebot.
TuS Heven -
Westfalia Herne2:3 (2:2)
TuS: Lichottka; Kampik (60. Ebner), Golm (60. Kiral), Nyenhuis, Heinrich (60. Hahn), Kasumi, Kursun, Krickhahn, Mudric, Witt, Nour.
Torfolge: 1:0 Nyenhuis (16.), 1:1 Stevanovic (27.), 2:1 Martins (40.), 2:2 Mudric (45.), 3:2 Mudric (85.).
Heven. Ein allemal ansprechendes Testspiel bot Westfalenligist TuS Heven gegen den NRW-Ligisten Westfalia Herne. Nach einem offenen Schlagabtausch gewannen die Wittener Schützlinge um Trainer Hansi Bruch mit 3:2 (2:2) und hatten dabei vor allem in der ersten Halbzeit starke Szenen im Angebot.
Bruch forderte schon vor dem Spiel ordentliches Pressing, um Herne früh unter Druck zu setzen. Die Mannschaft setzte das gut um, ließ Herne kaum zur Entfaltung kommen und hatte dementsprechend auch die erste Chance des Spiels. David Nyenhuis aber setzte seinen Lupfer (10.) neben das Tor, Hernes Dejan Petrovic indes scheiterte mit einem Schlenzer aus halblinker Position (12.). Es schien nur eine Frage der Zeit, bis das erste Tor fiel. Es dauerte denn auch nur noch geschlagene vier Minuten - vom Hevener 1:0 gehörte Alexander Nour allerdings mindestens die Hälfte, auch wenn der Torschütze David Nyenhuis hieß. Nour nämlich behauptete den Ball im Strafraum klasse, legte zum Teamkollegen rüber - und der musste nur noch den gegnerischen Torwart überwinden. Es blieb auch nach dem 1:0 ein körperbetontes Spiel.
Die Westfalia traute sich wegen des Rückstandes langsam aus ihrem Schneckenhäuschen heraus, zeigte mehr Courage und wurde schon bald dafür belohnt. Hatte Maik Liedtke aus spitzem Winkel (21.) noch in Hevens Torsteher Holger Lichottka seinen Meister gefunden, machte Nicolas Stevanovic es besser, profitierte dabei aber auch von einem kollektiven Nickerchen der TuS-Defensive. Stevanovic dribbelte am Strafraum, wie er wollte, zog ab - 1:1 (27.). Der flotte Kick nahm nun mit jeder Minute mehr Fahrt auf. Nyenhuis traf nach feinem Pass nur den Pfosten, Herne allerdings wieder ins Tor. Auch dieses Tor war unnötig - nach einem langen Diagonalball direkt vors Tor musste Rodrigo Martins nur noch einköpfen (40.). Halbzeitpause war allerdings noch nicht - denn Daniel Mudric hatte seinen Auftritt. Nach Pass von Besim Kasumi traf er zum 2:2 - jetzt schickte der Referee die Teams in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit passierte kaum mehr etwas - außer, dass Heven noch den 3:2-Siegtreffer markierte. Mudric stahl sich davon, zog perfekt aus dem Lauf ab und krönte so seine gute Leistung.
09:00
Glückwunsch zum Sieg
Euch ist wohl in der Aufstellung ein Fehler unterlaufen. Würde gerne noch spielen, aber ich habe mich zum 31.12.11 abgemeldet.
Schöne Grüße
David Ebner