Mit blütenreiner Weste in die Verbandsliga

Ungeschlagen durch die Sommersaison: Julia Pietzko (TG Witten).
Ungeschlagen durch die Sommersaison: Julia Pietzko (TG Witten).
Foto: Oliver Schinkewitz
Was wir bereits wissen
In der kommenden Saison spielen die Tennis-Damen der TG Witten auf Verbandsliga-Niveau. Ohne Niederlage holten sie den Meistertitel.

Dortmund.. TC Eintr. Dortmund II -
TG Witten/Damen 3:6

TG-Punkte: Adriana Gergelyova 6:3, 7:5, Julia Pietzko 6:3, 6:0, Julia Liebert 6:0, 6:0, Annika Liebert 6:2, 6:0, Carolin Stark 6:1, 6:2, Cosima Athanasiadis 6:1, 6:3.

Es darf gefeiert werden bei der TG Witten: Das Damen-Team machte am Sonntag den Meistertitel in der Ruhr-Lippe-Liga durch einen nie gefährdeten 6:3-Erfolg beim TC Eintracht Dortmund II perfekt und spielt in der kommenden Saison in der Verbandsliga.

Die Tabellensituation hatte vorab eine klare Sprache gesprochen: Eine Niederlage gegen die Dortmunderinnen hätte sich die TG nicht erlauben dürfen, denn die Gastgeberinnen hätten dann punktemäßig gleichgezogen und den Wittener Damen in letzter Sekunde noch ein Schnippchen geschlagen. Dementsprechend konzentriert ging das TG-Team zu Werke und legte gleich mal ganz souverän vor. Annika Liebert (6:2, 6:0) und Julia Pietzko (6:3, 6:0) ließen gegen den Tabellendritten kräftig die Muskeln spielen und sorgten dafür, dass die Selbstsicherheit im Lager der Gäste noch ein Stückchen größer wurde.

Da wollten sich Carolin Stark (6:1, 6:2) und Cosima Athanasiadis (6:1, 6:3) natürlich nicht lumpen lassen und feierten ihrerseits ganz überlegene Erfolge gegen einen an diesem Tag alles andere als gleichwertigen Gegner. 4:0 nach den ersten Einzeln - es lief wie geschmiert für die TG. Der nächste Punkt würde schon die Entscheidung im Aufstiegsrennen bringen, und den sollte ausgerechnet die Erfahrenste im Team an Land ziehen. Julia Liebert, die seit ein paar Wochen mit einer Oberschenkel-Verletzung kämpft, ließ sich davon im Duell mit Dortmunds Isabel Tewes-Diel jedoch überhaupt nichts anmerken und fertigte ihre überforderte Kontrahentin mit 6:0 und 6:0 ab - die Tennis-Höchststrafe.

Für den sechsten Einzelpunkt sorgte dann noch die Slowakin Adriana Gergelyova (6:3, 7:5) - noch deutlicher konnten es die Wittener Damen nicht machen. „Leider hat es dann stark angefangen zu regnen. Nach der Unterbrechung wollte Dortmund unbedingt die Doppel spielen - die haben wir ihnen dann aber geschenkt“, so Julia Pietzko nach dem 6:3-Triumph.

Bei der TG Witten beginnt somit jetzt bereits die Planung für die Verbandsliga-Saison 2016. Auch in dieser schon ziemlich leistungsstarken Klasse wollen die Ruhrstädterinnen dann eine gute Rolle spielen. Schon jetzt schaut man sich nach Verstärkungen um, zumal Adriana Gergelyova (geht in die USA) dann nicht mehr dabei sein wird.