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Basketball - Oberliga

Mit 100 Prozent ist die Rettung keine Utopie

15.01.2010 | 16:49 Uhr

SG Ruhrbaskets will in der Rückserie kräftig durchstarten. Am Samstag sollen zwei Punkte gegen BG Biggesee her

Einfach mal die Tabelle ausblenden - so ähnlich dürfte Lars Wiegels Motto vor dem ersten Spiel des neuen Jahres sein. Die SG Ruhrbaskets trifft zwar auf den Tabellendritten und Aufsteiger BG Biggesee (17 Uhr, Viehmarkthalle), doch Wiegel schaut lieber auf sein Team und freut sich mehr über die Fortschritte, die sich dort seit Beginn der Oberliga-Hinrunde ergeben haben.

Eine große Trainingsbeteiligung konnte der RuBa-Coach in den ersten Einheiten verzeichnen: „Am Donnerstag waren 13 Leute da”, so der Trainer, der bis auf Markus Wysgol und Dirk Paziorek, der erst im Februar wieder einsteigen kann, sein gesamtes Personal zur Verfügung hat. Michael Neumann, der sich schon lange mit Fersenproblemen herumplagt, wird allerdings wohl in dieser Saison nicht mehr ins Geschehen eingreifen können.

Natürlich - das weiß auch Wiegel - fehlt seinem Team noch einiges in Sachen Abstimmung, Absprachen, Zusammenspiel. Doch gegen die BG will er vor allem auf die eigenen, individuellen Stärken schauen. „Biggesee ist ein sehr starkes und schnelles Team, wir dagegen haben tolle Einzelkönner - und einen Heimvorteil”, so Wiegel.

Gunnar Dachrodt (re.) und die SG Ruhrbaskets erwarten Aufsteiger BG Biggesee.

Gerade die so oft vom SG-Coach geforderte Tiefe in der Bank - RuBa hatte mit nur zehn Spielern begonnen - ist mittlerweile dank der Neuzugänge ein Faktor, der den Trainer optimistisch stimmt, gegen Biggesee bei 100 Prozent Leistung über die gesamte Spielzeit vielleicht doch einen Überraschungs-Coup landen zu können. „Ich habe keinen Spieler im Kader, der leistungsmäßig hinten 'rüber fallen würde. Daher haben wir ein sehr ausgeglichenes Team”, erläutert der Trainer, der somit bei eventueller Konditionsnot einzelner Spieler mit guten Wechseln reagieren kann.

Nach dem Positiv-Erlebnis gegen Siegen im letzten Spiel hat die SG Lust auf mehr. Und im Hinterkopf trage die Mannschaft nun auch endlich den Leitspruch: „Wir können's noch.”

Felix Groß

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