Messlatte liegt nun etwas höher

Der ETSV Witten (oben v.li.: Maike Behler, Julia Lewe, Stephan Hellwig, Janika Achtsnichts, Bianca Richter; unten v.li. Paulina Jasinska, Vanessa Oberbossel, Daniela Schabacker, Rabea Lichte, Larissa Herrmann und Jessica Krawinkel) will sich in der Verbandsliga demnächst weiter vorne positionieren.
Der ETSV Witten (oben v.li.: Maike Behler, Julia Lewe, Stephan Hellwig, Janika Achtsnichts, Bianca Richter; unten v.li. Paulina Jasinska, Vanessa Oberbossel, Daniela Schabacker, Rabea Lichte, Larissa Herrmann und Jessica Krawinkel) will sich in der Verbandsliga demnächst weiter vorne positionieren.
Foto: Fotopool / Bernd Böhmer

Witten..  Kurz war sie, die „Auszeit“ für die Handballerinnen des ETSV Witten. Unlängst nahmen das Verbandsliga- und das Bezirksliga-Team ihre Vorbereitung auf. Somit bleibt entsprechend mehr Zeit, sich gewissenhaft auf die neue Saison vorbereiten (Start: Anfang September). Schließlich haben die „Eisenbahnerinnen“ einiges vor.

Was sich im vergangenen Jahr bewährt hat, setzt man beim ETSV nun fort: Einen Teil der Vorbereitung bestreiten die beiden höchstklassigen Teams des Vereins gemeinsam. Allerdings sind die Kader in diesem Sommer vom ersten Tag an aufgeteilt - die Zusammensetzung der beiden Mannschaften steht vorab schon fest. „Ich bin zufrieden mit dem Aufgebot, das mir zur Verfügung steht“, sagt Stephan Hellwig, der mit seinem Verbandsliga-Team in der Vorsaison so gerade eben den Klassenerhalt schaffte. Keine Frage, dass der Maßstab für die Serie 2015/16 nun ein anderer werden soll, werden muss. „Ich denke, wir haben uns individuell gut verstärkt“, betont Hellwig. Vor allem auf der Torwart- und auf der Kreisläufer-Position spricht er gar von einer „sehr guten Lösung“.

Die Oberliga-erfahrene Torhüterin Rabea Lichte (aus Menden) soll wie Daniela Schabacker dafür sorgen, dass sich die Gegentreffer in Grenzen halten. Am Kreis freut sich der ETSV über Rückkehrerin Jessica Denda, die nicht nur aufgrund ihrer Qualitäten in der Abwehr eine Verstärkung darstellt. Neu beim ETSV ist zudem Außenspielerin Jessica Krawinkel (Teut. Riemke II), dazu hat man Paulina Jasinska und Katharina Scheibelhut von der „Zweiten“ befördert. Wobei Stephan Hellwig nichts dagegen hätte, wenn sich während der kommenden Wochen noch eine starke Rückraumspielerin zum ETSV „verirren“ würde.

Eine Menge getan hat sich personell bei der Zweitvertretung der Wittener, die künftig in der Bezirksliga um Punkte spielen wird. Nicht nur zahlreiche Spielerinnen sind hinzugekommen, auch das Trainerduo ist ganz neu: Wiebke Michael und Michael Trippe (Ex-Torhüter des HSV Herbede) werden die „Zweite“ betreuen und verfolgen durchaus anspruchsvolle Ziele. „Wir wollen zum Tempospiel zurückkehren, was im Vorjahr etwas verloren gegangen ist“, erklärt Trippe. Am kommenden Wochenende (20./21. Juni) werden im Trainingslager - gemeinsam mit der „Ersten“ - die konditionellen Grundlagen gelegt. Neu im Kader sind Vanessa Müller (Ostwestfalen), Annika Lutz (TV Neheim), die Rückkehrerinnen Frederike Meyer (HSG Gevelsberg/Silschede), Stefanie Werner (reaktiviert) sowie Franziska Weniger und Ann-Christin Löffler (dritte Mannschaft).