Lux will Saison deutlich gelassener angehen

Ohne klares Saisonziel starten Malte Richter (am Ball) und die RuBa-Herren in die neue Spielzeit. Seit sechs Wochen befindet man sich in der Vorbereitung.
Ohne klares Saisonziel starten Malte Richter (am Ball) und die RuBa-Herren in die neue Spielzeit. Seit sechs Wochen befindet man sich in der Vorbereitung.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Landesliga-Herren haben sich nicht erneut den Aufstieg auf die Fahnen geschrieben. Die Wittener Damen peilen dagegen wieder einen der oberen beiden Plätze an.

Witten.. Noch haben die Basketball-Teams der SG Ruhrbaskets reichlich Zeit bis zum Saisonstart. Doch die will gut genutzt werden, um Anfang September optimal vorbereitet auf dem Spielfeld zu stehen. Die Herren und Damen gehen weiter in der Landesliga an den Start, die Herren-Reserve spielt nach dem Aufstieg in der Bezirksliga.

Schon seit Ende Mai bereiten sich die Herren um Trainer und Vorstandsmitglied Dominik Lux auf die neue Spielzeit vor. Dabei wählt man dieses Mal einen ganz anderen Weg als noch im Vorjahr. „Vor zwölf Monaten war die Aufbruchsstimmung nach dem Abstieg aus der Oberliga noch riesengroß. Wir wollten unbedingt direkt wieder aufsteigen und haben uns vielleicht auch zu viel Druck gemacht“, so Lux. Diesmal lässt man es deutlich entspannter angehen und denkt von Spiel zu Spiel. Der Übungsleiter ist mit dem Einsatz seiner Schützlinge durchaus zufrieden. Wichtig ist ihm vor allem, dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Personell gibt es keine Neuerungen, dafür kann man jetzt vermehrt mit der aufgestiegenen Reserve zusammen arbeiten. „Der Schritt nach oben ist jetzt nicht mehr so groß. Das tut dem gesamten Verein gut“, erklärt Lux. Die Teams in der Landesliga kennt man bestens, aus der Oberliga kommt kein Absteiger hinzu. Dafür ist mit der Zweitvertretung der TG Witten ein bärenstarker Aufsteiger mit erfahrenen Kräften neu in der Staffel. Gleich am ersten Spieltag am 5. September tritt man im Derby beim Lokalrivalen an.

Für die RuBa-Damen begann die Saison mit einer Enttäuschung. Lange Zeit sah es so aus, als ob man noch einen Starplatz in der Oberliga ergattern könnte. Daraus wurde letztlich aber doch nichts. Die Zielsetzung für die Mannschaft von Trainer Kristian Janßen ist damit klar: Auch in diesem Jahr will man ganz oben mitspielen. „Natürlich war das Team zunächst etwas geknickt. Aber nun gilt es, wieder neu anzugreifen“, richtet Lux den Blick nach vorne. Auch Janßen kann dabei auf einen unveränderten Kader bauen und sich auf etablierte Kräfte verlassen. Die erste Begegnung führt die Wittenerinnen am 5. September auswärts zur Reserve der BG Hagen. In der Volmestadt wartet eine durchaus knifflige Partie.

Im Jugendbereich stehen in der kommenden Spielzeit einige Änderungen an. Die U18 geht weiter in der Regionaliga auf Punktejagd, während die U16 in der Oberliga startet. Eine U14 wird man in dieser Saison nicht aufbieten können, die U12 spielt in der Kreisliga. Lux gibt offen zu, dass auch die Wittener Probleme im Nachwuchsbereich haben. Unter dem Strich fällt das Fazit jedoch noch immer positiv aus.