Leichte Übung für Hilles junge Garde

Fünf blitzsaubere Treffer steuerte Nicole Schmidt (li.) gegen Schwerte bei.
Fünf blitzsaubere Treffer steuerte Nicole Schmidt (li.) gegen Schwerte bei.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Rang drei haben die Handballerinnen des TuS Bommern derzeit fest im Griff. Gegen Schwerte-Westhofen II gab’s ein lockeres 26:10.

TuS Bommern -
HSG Schwerte-Westhofen II 26:10

TuS: Biniasch, Kruse; Scherber (4), Bernstein (4/2), Striebeck (2), N. Schmidt (5), Müller (4), Moll (1), H. Schmidt (2), Köstler (1), L. Berger (3), Zachhuber.

Bommern. Die tolle Serie der Landesliga-Handballerinnen vom TuS Bommern hält weiter an. Am Samstagabend kamen die Schützlinge von Trainer Dirk Hille mühelos zu einem 26:10 (10:4-)-Erfolg über Schlusslicht HSG Schwerte-Westhofen II.

Damit bestätigten die Bommeranerinnen ihren hervorragenden dritten Tabellenplatz. Die beiden kommenden Partien aber werden den TuS gehörig auf die Probe stellen: Am Samstag (7. Februar) geht’s zum Liga-Zweiten HSG Gevelsberg-Silschede, drei Tage (10. Februar) später steht dann das prestigeträchtige Nachbarschafts-Duell bei der HSG Hohenlimburg (mit der Ex-Wittenerin Nina Hillebrecht) auf dem Programm. Danach wird sich zeigen, ob die Hille-Sieben vielleicht noch auf den angepeilten Vize-Rang vorrücken kann.

Mit der Zweitvertretung aus Schwerte hatte Bommern nicht die geringsten Probleme - immerhin konnte die noch punktlose HSG aber die 1:0-Führung für sich verbuchen. Danach jedoch übernahmen die Grün-Weißen das Kommando - und das selbst ohne Kreisläuferin Miriam Krabbe (Muskelfaserriss) und Lena Sonnenschein. Flugs zogen die TuS-Damen auf 7:2 davon, hatten in Rückraumspielerin Natalie Scherber und Rechtsaußen Isabell Müller ihre in Halbzeit eins treffsichersten Kräfte. Beim Seitenwechsel hieß es 10:4 - für Torfrau Nina Kruse war es ein recht entspanntes Spiel, sie machte danach Platz für Laura Biniasch.

Im zweiten Abschnitt wurde es noch weitaus deutlicher zugunsten des TuS Bommern, dessen Trainer jetzt auch reichlich wechselte und bisweilen drei A-Jugend-Spielerinnen aufs Feld schickte. Für das 20:9 zeichnete Josefine Bernstein per Strafwurf verantwortlich, am Ende hieß es 26:10. „Ein paar Tore mehr hätten wir heute sogar locker noch machen können“, so Trainer Dirk Hille nach der Partie.