Lea Hartwig ist der einzige Lichtblick

Franka Amelung war mit ihrer Leistung in Dortmund nicht zufrieden.
Franka Amelung war mit ihrer Leistung in Dortmund nicht zufrieden.
Foto: WAZ FotoPool
Die Athleten der DJK BW Annen konnten den Westfälischen Meisterschaften der U18 in Dortmund nicht ihren Stempel aufdrücken.

Witten..  Bei den Westfälischen Meisterschaften der U18 in Dortmund ist es für die Leichtathleten der DJK BW Annen nicht unbedingt nach Plan gelaufen. Einziger Lichtblick war Lea Hartwig, die über die 800 Meter startete. Sie verbesserte ihre Bestzeit um mehr als drei Sekunden auf nun 2:27,70 Minuten. Damit belegte sie den achten Platz.

Bei ihren ersten Meisterschaften musste die Wittenerin im Rennverlauf allerdings Lehrgeld zahlen. Das Feld enteilte schon nach 100 Metern – kein Wunder allerdings, da alle anderen Athletinnen deutlich schneller gemeldet waren. So musste sie über zwei Runden ihr eigenes Rennen laufen und hatte niemanden, in dessen Windschatten sie laufen konnte. Im Schlussspurt konnte Hartwig die Lücke wieder schließen und zu der vor ihr platzierten Läuferin aufschließen. Für ein Überholen reichte es allerdings nicht mehr.

Franka Amelung war für das Speerwerfen gemeldet. Mit dem neunten Platz und geworfenen 32,20 Metern war sie allerdings nicht zufrieden. Eine Fingerverletzung an ihrer Wurfhand, deutlicher Trainingsrückstand und ein monsunartiger Regenschauer während des Wettkampfes verhinderten ein besseres Ergebnis.

Für Pauline Feller war es ein rabenschwarzer Tag. Sie wollte eigentlich über 400 Meter starten. Wegen einer Verletzung im Schulsport war sie aber noch nicht wieder schmerzfrei. So entschied sie sich nach dem Aufwärmen gegen einen Start. Kurzfristig musste deshalb auch die Staffel der StG Annen-S04-Lanstrop umgestellt werden und ohne BWA-Beteiligung auskommen. In 49,81 Sekunden liefen Christine Boßeler, Laura Nolte, Katharina Kühn und Alina Todzi schließlich auf den fünften Rang.

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