Kollision bremst Landefeld

Wittens Patrick Landefeld hatte in Leipzig Pech, als sein Boot mit einem Konkurrenten zusammenstieß.
Wittens Patrick Landefeld hatte in Leipzig Pech, als sein Boot mit einem Konkurrenten zusammenstieß.
Foto: WAZ-FotoPool

Leipzig..  In Sachsen stand für einige Aktive vom Ruder-Club Witten in Leipzig der erste nationale Härtetest dieser Saison auf dem Programm. Bereits am ersten Tag mussten die beiden U 23-Ruderer Julia Eichholz und Patrick Landefeld auf dem Ergometer zum Vergleichstest antreten. Tags darauf starteten sie ebenso wie mehrere Wittener Junioren bei der 6000-Meter-Langstrecke.

So fuhr die ehemalige Junioren-Weltmeisterin Julia Eichholz (20), die nach einer längeren schöpferischen Pause nun doch wieder in die Vollen geht, auf dem Ergometer mit 7:06 Minuten eine neue persönliche Bestzeit. Noch besser lief es tags darauf für sie auf dem Wasser, wo sie aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls ihrer Zweier-Partnerin im Einer antreten musste. Dort erruderte sie die viertschnellste Zeit in der U 23-Wertung. Ganz anders lief das Wochenende hingegen für Patrick Landefeld. Nach einem wenig zufriedenstellenden Ergo-Test kam es auf der Langstrecke zu einer Kollision mit einem anderen Boot, das in die Bahn des Witteners fuhr. Sein Rennen konnte Landefeld wegen des Bootsschadens nicht mehr sinnvoll fortsetzen und kam letztlich auf Platz 38 ins Ziel.

Deutlich besser lief das Rennen über die Langdistanz für A-Junior Jacob Raillon. Er erruderte sich Platz sieben, zeitgleich mit einem Konkurrenten aus Berlin und mit 25 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Ebenfalls bei den Junioren A ging Friedrich Teikemeier an den Start. Als Leichtgewicht in der offenen Klasse kam er mit einer guten Leistung im Mittelfeld auf Rang 33 ins Ziel.

Eine starke Leistung zeigte auch Wittens Allrounderin Barbara Pernack. Als Leichtgewichtsruderin musste auch sie in der offenen Klasse starten und schlug sich mit einer Zeit von 26:46 Min. und Platz 28 hervorragend. Clubkameradin Melanie Hummitzsch kam kurz dahinter als 34. ins Ziel.

Gleich weiter ins Trainingslager

Bei den B-Junioren gingen schließlich Lukas Tewes und Annika Steinau für den RC Witten ins Rennen. Sie maßen sich vorwiegend mit Ruderern aus der Region. Annika Steinau erkämpfte sich einen sehr guten dritten Platz. Lukas Tewes wurde Elfter.

Zusammen mit dem restlichen Junioren-Team des RCW geht es für die Starter aus Leipzig nun direkt weiter ins Trainingslager nach Essen. Dort bereitet sich der Wittener Rudernachwuchs auf die bevorstehende Regatta-Saison vor.