Klug ausgespielter Sieg der PSV-„Oldies“
12.02.2012 | 20:27 Uhr 2012-02-12T20:27:00+0100
Witten.Nach einem spannenden letzten und entscheidenden Spiel gegen den FSV Witten holte sich der Portugiesische SV die Stadtmeisterschafts-Trophäe der Alten Herren (Ü 35).
Obwohl das Turnier im Modus „Jeder gegen jeden“ ausgetragen wurde, kam es am Ende doch zu einem „Finale“ zwischen dem FSV Witten und dem Portugiesischen SV. „Die portugiesischen ,Oldies’ hatten vor dem letzten Spiel den entscheidenden Vorteil, dass sie mit zehn Punkten knapp vor uns lagen. Das 1:1 haben sie klug herausgespielt“, gab FSV-Akteur Georg Fehrentz anerkennend zu.
Der Turnierabschluss verlief trotz allem aber nicht einseitig, auch wenn der PSV schon früh durch Oliver Peters in Führung ging. Nachdem Tim Passauer das Ausgleichstor für seine Mannschaft schoss, kam der FSV noch mal in Fahrt. Es wurde brenzlig vor dem Tor von Athanasios Georgalis, es folgten zahlreiche Aluminiumschüsse - doch der zweite Treffer blieb dem FSV verwehrt.
„Der FSV war stark, und so geht das Unentschieden völlig in Ordnung, doch über das gesamte Turnier hinweg gesehen haben wir verdient gewonnen“, äußerte sich PSV-Trainer Rüdiger Schwärzell zum Sieg seiner Mannschaft. Der Portugiesische SV gewann den Titel am Ende ganz überlegen - und ungeschlagen - mit 13 Punkten und 15:4-Toren.
Weniger erfreulich war das Turnier für Uwe Cremer, Torwart von TuRa Rüdinghausen. Nicht nur, dass er mit seiner Mannschaft die Stadtmeisterschaften ohne Punkt verließ und 15-mal hinter sich greifen musste - im Spiel gegen den späteren Stadtmeister verletzte er sich beim Stand von 0:3 während einer Parade auch noch am Bein. Da die Rüdinghauser nur mit einem Torwart angereist waren, zog sich nun Ulrich Otterbein die Handschuhe an. Die Folge: Ein 0:7 aus TuRa-Sicht.
Eine Überraschung an diesem Tag waren die „Oldies“ von Ufukspor Witten, welche nicht nur den FSV mit 3:2 bezwangen, sondern am Ende auch gute Dritte wurden.
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