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Klare Sache für TuS Heven

15.01.2012 | 21:13 Uhr
Klare Sache für TuS Heven
Neuer Stadtmeister in der Halle: Der TuS Heven 09 besiegte im Finale den VfB Annen mit 3:0.

Witten.„Und schon wieder ein Titel“, jubelte Trainer Hansi Bruch und schloss seinen Betreuer Sevki Süt in die Arme. Auch wenn es zwischendurch nicht ganz so reibungslos lief für den Topfavoriten TuS Heven 09 - am Ende war der Westfalenligist beim Sparkassen-Hallencup doch eine Klasse für sich, gewann das Endspiel gegen den VfB Annen 19 sicher mit 3:0 und löste Seriensieger TuS Stockum ab, der am Ende hinter dem SV Herbede Vierter wurde.

TuS Heven 09 - VfB Annen 19 3:0

Schiedsrichter: Heiko Schneider (Bochum).

Torfolge: 1:0 Maik Knapp (3.), 2:0 Volkan Kiral (6.), 3:0 Adi Witt (9.).

Die Männer vom Haldenweg hatten einiges gutzumachen im Duell mit dem starken Bezirksligisten VfB Annen. In der Zwischenrunde zog die Bruch-Truppe mit 1:4 deutlich den Kürzeren, schaffte nur als Gruppenzweiter den Sprung ins Halbfinale. Doch schon dort, beim 3:2 gegen den bisherigen Dauer-Stadtmeister TuS Stockum, deutete sich bereits an, dass die Hevener auf den Punkt genau fokussiert waren auf diesen Erfolg.

„Wenn wir das Turnier gewinnen, trete ich danach zurück“, hatte Torwart-„Oldie Holger Lichottka (42) vor der Partie gewitzelt. Doch vielleicht lag’s an der Tatsache, dass er in den zwölf Minuten gegen Annen nicht mehr allzu viel auf den Kasten bekam, so dass er später abwinkte: „Klar mache ich noch weiter.“

Ohne Frage hatte auch der Klasse-Keeper Spaß gefunden am flotten Spiel seiner Mannschaft, die den VfB Annen diesmal gar nicht zur Entfaltung kommen ließ. Nach gerade einmal drei Minuten legte Maik Knapp ein fulminantes Solo hin, jagte den Ball zum 1:0 ins linke Eck.

Noch eine Spur genialer dann das 2:0 von Volkan Kiral: Hevens Mittelfeld-Regisseur, der im ersten Spiel gegen Annen noch wegen einer Undiszipliniertheit eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert hatte, hängte seine Bewacher ab, lupfte den Ball ganz abgezockt ins kurze Eck zum 2:0 (6.). Wenig später traf Maik Knapp nur den Pfosten, dann setzte Adi Witt mit seinem 3:0 (9.) endgültig den Deckel drauf. „Die Mannschaft hat sich rechtzeitig gesteigert und die richtige Reaktion gezeigt. Mit der Einstellung wie beim ersten Spiel gegen Annen hätten wir sicher nichts gerissen“, schlussfolgerte Trainer Hansi Bruch.

Oliver Schinkewitz

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