Kein Podestplatz am Rhein

Die Frauen vom Stadtwerke Team Witten landeten in Düsseldorf auf Rang vier.
Die Frauen vom Stadtwerke Team Witten landeten in Düsseldorf auf Rang vier.
Foto: WP
Doppelsieg für das EJOT Team TV Büschhütten. Stadtwerke Team landen auf Rang vier. PVT-Frauen überzeugen mit Platz sieben.

Witten..  In der Triathlon-Bundesliga hat es erstmals in dieser Saison kein Team aus Witten auf das Treppchen geschafft. An die Doppelsiege des EJOT Team TV Büschhütten hat man sich indes allmählich gewöhnt. Beim dritten Wettkampf in Düsseldorf, zeitgleich auch Deutsche Meisterschaft im Sprint, standen die Seriensieger aus dem Siegerland zum dritten Mal mit beiden Mannschaften ganz oben auf dem Podest. Auf Rang zwei folgte bei den Männern das MRRC Triathlon Team und bei den Frauen das Komet Team TV Lemgo.

Derweil belegten die beiden Mannschaften vom Stadtwerke Team Witten jeweils den vierten Platz. Beim PV Triathlon Witten freute man sich, dass die Damen-Mannschaft den siebten Platz aus dem Kraichgau bestätigen konnte. Bei den Männern setzte der PVT auf den eigenen Nachwuchs und nahm dafür den vorletzten Rang 14 in Kauf.

Richard van Diesen, Sportlicher Leiter beim Stadtwerke Team, musste für das Männer-Team kurzfristig zwei Absagen kompensieren: Mit Stefan Zachäus und Thomas Springer fehlten zwei etablierte Kräfte. Trotzdem war es am Ende nur eine Platzziffer, die den Wittenern auf das drittplatzierte Team aus dem Saarland fehlte. Alexander Bryukhankov war auf Rang fünf der schnellste aus dem Wittener Lager. Ihm folgten Tamas Toth (18.), Peter Denteneer (20.) und Neil Peters (43.). Kilian Fladung (68.) sorgte für das Streichergebnis.

Der PV Triathlon schickte mit Jan Stratmann (32.), Tim Siepmann (50.), Sven Bergner (63.) und Dominik Wawrik gleich vier Eigengewächse an den Start. „Das war für uns mal ein Test“, sagt PVT-Teamchef Matthias Bergner. „Die Platzierung war da erstmal zweitrangig.“ Zumal Siepmann sein allererstes Bundesliga-Rennen überhaupt machte und Wawrik nach zweijähriger krankheitsbedingter Pause sein Comeback feierte und vorzeitig ausstieg. Komplettiert wurde das Team vom Norweger Morten Hansen auf Rang 40.

Deutlich erfreulicher ist das, was die PV-Frauen am Rhein auf die Strecke brachten. Wie schon im Kraichgau stand am Ende Rang sieben. „Das ist ein tolles Ergebnis nach einer guten Mannschaftsleistung“, so Bergner. Ihm imponierte vor allem der Auftritt der 15-jährigen Katharina Krüger (43.). Sie sorgte zwar am Ende für das Streichergebnis, lag nach dem Schwimmen aber auf Rang 14. Völlig in Ordnung waren auch die Leistungen von Johanna Rellensmann (19.) und Annika Vössing (23.). Lina Völker hatte auf dem Rad mit Magenkrämpfen zu kämpfen und belegte Platz 26.

Nach Platz zwei in Buschhütten und Rang drei im Kraichgau ging es für die Frauen vom Stadtwerke Team in Düsseldorf noch einen Platz zurück: Diesmal musste sich das Wittener Quartett mit Rang vier zufrieden geben. Dabei redeten Anja Knapp (9.) und Carina Brechters (14.) auch in der Wertung des DM-Sprints kein Wörtchen um die vorderen Plätze mit, belegten hier die Plätze acht und elf. Es folgten ihnen in der Bundesliga Katharina Heid (20.) und Jony Heerink (38.). „Wir sind mit dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden, zumal wir mit Katharina Heid und Jony Heerink zwei ganz junge Athletinnen am Start hatten“, resümierte Richard van Diesen.