„Junglöwen“ geben den Takt vor

B-Junioren des FSV Witten neuer Hallenstadtmeister.

Witten..  Am FSV Witten führte beim Sparkassen Hallencup der B-Junioren kein Weg vorbei. Nachdem es im letzten Jahr nur für den dritten Rang reichte, gelang dem Team von Coach Thomas Nockenberg diesmal der ganz große Wurf. Mit 3:2 besiegte man im Endspiel den VfB Annen und krönte sich somit zum neuen Hallenstadtmeister.

Schon in der Gruppenphase deute sich an, dass man die „Junglöwen“ auf der Rechnung haben musste. Nach drei Siegen - unter anderem ein deutlicher 5:2-Erfolg gegen den späteren Finalgegner - zog man souverän an erster Stelle in der Gruppe A ins Halbfinale ein und verwies den VfB Annen auf Platz zwei. Der hatte gerade beim knappen 2:1-Sieg über die Sportfreunde Schnee sichtlich Mühe. Überhaupt spielten die Sportfreunde forsch auf, besiegten den SV Herbede mit 3:0 und schenkten auch dem FSV Witten beim 2:4 immerhin zwei Treffer ein.

In der Gruppe B setzte sich erwartungsgemäß Vorjahressieger TuS Stockum als Gruppensieger mit neun Punkten und 12:3-Toren durch, gefolgt von der Spielvereinigung Witten, die mit sechs Zählern und 8:4-Toren auf dem zweiten Rang landete. Bitter: Da in den drei Gruppen jeweils die Gruppensieger und der beste Gruppenzweite der Gruppen A und B weiterkamen, hatte der Nachwuchs aus dem Stadtzentrum letztlich das Nachsehen. Denn im letzten Gruppenspiel gegen TuRa Rüdinghausen gewann man „nur“ mit 3:0. So wies der VfB Annen letztlich die um einen Treffer bessere Torbilanz auf und krallte sich das Halbfinalticket.

In der Gruppe C sorgte die Reserve des FSV Witten wie schon beim Finaleinzug im Vorjahr für Überraschung. Der B-Ligist verwies die A-Liga-Kicker des TuS Heven auf den zweiten Platz und traf somit in der Runde der letzten Vier auf den VfB Annen. Das zweite Semifinale stieg zwischen dem FSV Witten und dem TuS Stockum.

In einer umkämpften Partie siegte die Erstvertretung der „Junglöwen“ letztlich mit 3:2 und feierte den Finaleinzug. Die Stockumer sicherten sich im kleinen Finale durch ein 4:2 gegen die FSV-Reserve immerhin Platz drei. Die unterlag zuvor dem VfB Annen mit 1:3.

Als dann mit kurzer Verzögerung das Endspiel angepfiffen wurde, ging’s sofort hoch her. Man merkte dem VfB Annen an, dass man die Rechnug aus der Gruppenphase begleichen wollte. Doch der FSV-Nachwuchs ließ sich auf keine Mätzchen ein und legte immer einen Treffer vor. Zwar kam der VfB gleich zweimal zum Ausgleich, dem 3:2 der Blau-Weißen hatte man aber nichts mehr entgegenzusetzen. Der FSV Witten holte sich den Pott.

FSV: Thorben Schaberg; Lorenz Kempf, natonio Djordic, Joshua Michalak, Simon Roecken, Fabian Elebracht, Batahan Doganay, Jonathan Wisniewski, Tom Rehkopp, Jonah Utermann, Antonio Castro.

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