„Junge“ HSG feiert den Kreisliga-Aufstieg

Nach einem klaren 31:7-Erfolg über die DJK Normania Dortmund dürfen die Damen der HSG Annen-Rüdinghausen den Aufstieg in die Kreisliga feiern.
Nach einem klaren 31:7-Erfolg über die DJK Normania Dortmund dürfen die Damen der HSG Annen-Rüdinghausen den Aufstieg in die Kreisliga feiern.
Was wir bereits wissen
Jungkeim-Team lässt im letzten Saisonspiel nichts mehr anbrennen.

Witten..  Im letzten Jahr hatte man noch knapp das Nachsehen, in dieser Saison konnte das große Ziel endlich in die Tat umgesetzt werden: Die Damen der HSG Annen-Rüdinghausen feierten durch einen souveränen 31:7-Sieg über die DJK Normania Dortmund den Aufstieg in die Kreisliga. Der Jubel kannte so nach dem Abpfiff keine Grenzen.

Zwar führte am verlustpunktfreien Meister TV Mengede II kein Weg vorbei. Da die Erstvertretung der Dortmunder jedoch bereits in der Kreisliga aktiv ist, reichte der „jungen“ HSG der zweite Platz. Bis zuletzt hatte man sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit der DJK Saxonia Dortmund geliefert. In der Endphase der Saison leistete man sich aber keinen Patzer mehr und konnte letztlich einen Punkt Vorsprung ins Ziel retten.

Nach einer klaren 16:29-Pleite zum Auftakt gegen Mengede spielte man eine bärenstarke Hinrunde und gab nur noch beim 19:19 beim TV Asseln einen Punkt ab. Bereits zur Halbzeit durfte man sich so berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen. In der zweiten Saisonhälfte wurde es dann aber noch einmal spannend. Denn nach der unglücklichen 16:18-Niederlage bei der DJK Saxonia Dortmund schmolz der Vorsprung auf einen Zähler zusammen. Doch in den letzten vier Partien ging man hochkonzentriert zu Werke. Gerade in den letzten beiden Begegnungen gegen den TVE Husen-Kurl (31:2) und die DJK Normania Dortmund (31:7) zeigte man sich glänzend aufgelegt.

Verdienter Lohn ist nun ein Startplatz in der Kreisliga. Mit einigen Neuzugängen steht der Klassenerhalt für die HSG zunächst an erster Stelle. Bevor man sich auf die neue Spielzeit konzentriert, wurde jedoch erstmal der Aufstieg bis in die Morgenstunden gefeiert. Bei aller Freude schwang allerdings auch ein wenig Wehmut mit. Denn Trainerin Anja „die Mutti“ Jungkeim legte ihr Amt wie angekündigt nach der Erfolgssaison nieder und wurde von ihren Spielerinnen herzlichst verabschiedet. Das Amt bleibt jedoch in der Familie - Jungkeims Nachfolger wird ihr Bruder Andreas Bauer.