Jugend des KSV Witten geht neue Wege

Mächtig was los war im Trainingszentrum des KSV Witten beim gemeinsamten Training mit einer Landesauswahl aus Baden-Württemberg.
Mächtig was los war im Trainingszentrum des KSV Witten beim gemeinsamten Training mit einer Landesauswahl aus Baden-Württemberg.
Was wir bereits wissen
Gemeinsames mehrtägiges Trainingslager mit einer Landesauswahl aus Baden-Württemberg in der Ruhrstadt

Witten..  Ein ganzes Wochenende lud der KSV Witten 07 eine kleine Landesauswahl aus Baden-Württemberg zum gemeinsamen Training in das Leistungszentrum des Vereins ein. Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass ein solches Trainingslager über drei Tage angeboten wurde. Nun können die Mitteldeutschen Meisterschaften für die Nachwuchshoffnungen kommen.

Die KSV-Führung um das Trainerteam Mirko Englich, Klaus Eigenbrodt und Yvonne Englich plant zukünftig noch deutlich mehr in die Jugend zu investieren, um wieder vermehrt an alte erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen zu können. Wesentlicher Bestandteil sind neue Trainingsideen und ein Gesamtkonzept. Unverzichtbar für die Veranstaltung waren jedoch die vielen fleißigen Eltern, die sich um die Mahlzeiten für die jungen Ringer kümmerten und die gesamte Vorbereitung tatkräftig unterstützen. Knapp 35 Sportler im Alter zwischen neun bis 15 Jahren konnten daher auf der Matte neue Techniken ausprobieren und beim Frühsport die Müdigkeit gemeinsam bekämpfen. Am letzten Tag des Trainingslagers standen Kämpfe auf dem Programm - hier wurde so manchem die Grenzen aufgezeigt.

Insgesamt absolvierten die Nachwuchshoffnungen fünf Trainingseinheiten. Vizeolympiasieger Mirko Englich gab seine wertvollen technischen Tricks an die Sportler weiter, EM-Bronzemedaillen-Gewinnerin Yvonne Englich konnte mit mentalen Übungen und ihrer Spezialtechnik neue spannende Einblicke vermitteln und Klaus Eigenbrodt korrigierte kleine Fehler in der Technikumsetzung.

Doch auch abseits der Ringermatte kam der Spaß nicht zu kurz. So standen Besuche im Annener Freibad und im Kino auf der Tagesordnung. Die Übernachtungen gemeinsam auf der Ringermatte bescherten ein besonderen Gruppengefühl und sorgten für einen starken Zusammenhalt. Zum Abschluss wurde ein Trainingswettkampf ausgetragen, der spektakuläre Duelle bot und von viel Kampfgeist geprägt war. Selbst Ringerlegende Klaus Rost, ebenfalls olympischer Medaillengewinner, ließ es sich nicht nehmen und schaute bei den Talenten vorbei.

Das Trainingslager war die letzte Vorbereitungsmaßnahme für die Wittener Ringer vor den Mitteldeutschen Meisterschaften am nächsten Wochenende in Werdau. Im kommenden Jahr ist eine Wiederholung der Aktion geplant, die Auswahl aus Baden-Württemberg hat ihr erneutes Kommen bereits zugesagt.