Jüngste Erfolge lassen hoffen

Elvis Karisik (re.) wird wohl am Montag ins defensive Mittelfeld des SV Herbede wechseln.
Elvis Karisik (re.) wird wohl am Montag ins defensive Mittelfeld des SV Herbede wechseln.
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Schafft der SV Herbede am Pfingstmontag (15 Uhr) gegen den SV Hilbeck den dritten Sieg in Serie? Das wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Rettung.

Herbede..  Wie gut, dass noch vier Spieltage zu absolvieren sind - denn andernfalls wäre Landesligist SV Herbede jetzt schon nicht mehr zu retten. Aktuell liegen die Wittener auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch Rang elf ist gerade mal zwei Zähler entfernt. Insofern wittern die SVH-Kicker vor dem Duell mit dem SV Hilbeck (Montag, 15 Uhr, Herbeder Sportplatz) wieder Morgenluft.

„Diese Situation haben wir uns selbst erarbeitet - jetzt müssen wir zusehen, dass wir auch das Beste daraus machen“, sagt Co-Trainer Guido Silberbach. Denn hätte es zuletzt nicht die beiden Erfolgserlebnisse gegen Husen-Kurl (4:1) und in Höntrop (3:0) gegeben, die Messe wäre längst gelesen für die Schützlinge von Trainer Marco Held. Dabei pfeifen die Wittener personell nach wie vor aus dem letzten Loch, müssen nun auch noch auf Mittelfeld-Stratege Dennis Lucke (beruflich in Frankreich) verzichten, der dem Herbeder Spiel zuletzt merklich Struktur verlieh. Seine Position im defensiven Mittelfeld wird nun wohl neben Chris Reckort der Ex-Hevener Elvis Karisik übernehmen.

Auf die gesperrten Gianluca Silberbach und Benjamin Homann muss der Tabellenvorletzte nach wie vor verzichten. Daher lautet das Motto für Montag laut Ex.Profi Guido Silberbach: „Alles, aber nur nicht verlieren.“ Für die Hilbecker (Platz sieben, 39 Punkte) geht im Niemandsland der Landesliga um nichts mehr. Im Hinspiel kassierten die Wittener eine 0:1-Niederlage. Immerhin klappte es zuletzt wieder mit dem Toreschießen - allein bei Sebastian Kleine ist der Knoten noch nicht geplatzt.