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Radsport, 35. Rundenstreckenrennen

In Heven heizen Radfahrerdurch autofreien Ortskern

01.07.2012 | 18:42 Uhr
In Heven heizen Radfahrerdurch autofreien Ortskern

Heven.   Zum 35. Mal wurde Heven am Samstag von den Rennradfahrern eingenommen. Anlass war das traditionelle Rundstreckenrennen, welches die Billerbeckstraße, die Hüttenstraße, den Wannen sowie den Steinhügel für einen Nachmittag zur autofreien Zone machte. In fünf Klassen traten die Rennradfahrer in die Pedale.

Zum 35. Mal wurde Heven am Samstag von den Rennradfahrern eingenommen. Anlass war das traditionelle Rundstreckenrennen, welches die Billerbeckstraße, die Hüttenstraße, den Wannen sowie den Steinhügel für einen Nachmittag zur autofreien Zone machte. In fünf Klassen traten die Rennradfahrer in die Pedale.

Seit August 2011 arbeiteten Organisator Wolfgang Noll und sein Team, um die entsprechenden Genehmigungen einzuholen. „Die eigentliche Planung startete dann im Januar“, berichtete Uwe Herker, Pressewart des Radsportclubs Witten. Seit Dienstag standen Halteverbotsschilder am Streckenrand, um jeden Anwohner frühzeitig zu informieren. „Diesmal musste niemand abgeschleppt werden. Das kam in den letzten Jahren durchaus vor“, so Uwe Herker.

Früh waren die Veranstalter auf den Beinen. Um 10 Uhr begann der Aufbau. Ab 13 Uhr wurden die Straßen für den Verkehr dicht gemacht. „Zehn Minuten vor dem ersten Startschuss wurde die Strecke schnell und sauber abgenommen und freigegeben – es gab keine Probleme“, freute sich der Vorsitzende Diethard Nowak.

Vereinsmitglieder und Verkehrskadetten der Stadt Haan sicherten den 1,8 Kilometer langen Rundkurs. „Es konnte gar nicht besser laufen“, fand Uwe Herker. Auch das Wetter spielte mit: Sonnenschein und sommerliche Temperaturen lockten etwa 500 Zuschauer an die Strecke.

Auch die Anwohner genossen das Spektakel vom Balkon oder von ihren Fenstern aus, wagten sich zum Hauptrennen aber auch vor die Tür. Der Dreh- und Angelpunkt befand sich eindeutig am oberen Steinhügel: Dort waren nicht nur der Start und die Zielgerade positioniert, sondern auch die Zuschauerplätze mit etlichen Verpflegungsständen. „Die beiden Punkte haben wir vor zwei Jahren zum ersten Mal zusammengelegt. Das ist einfach schöner für die Zuschauer“, sagte Diethard Nowak.

Dann war es endlich soweit: Etwa 360 Sportler fegten ab 14 Uhr über den asphaltierten Hevener Untergrund. Vor jedem Rennen heizten die Cheerleader des Basketball-Bundesligisten Phönix Hagen mit Tanzeinlagen den Fahrern mächtig ein. Diethard Nowak schickte das Feld anschließend mit dem Startschuss auf die Reise.

Zunächst startete die Schülerklasse U13. Als einziger RV-Sportler setzte sich Jonas Fabian Messerschmidt auf den Sattel, am Ende wurde er Sechster. Erik Kämper belegte beim U15-Rennen den zehnten Platz. Den größten Erfolg für die Gastgeber feierte Jenny Heeger: Bei U17-Rennen belegte die Nachwuchsfahrerin den dritten Platz.

157 Fahrer im Hauptrennen

Ganze 157 Radfahrer hatten für das Hauptfeld (B-/C-Klasse) gemeldet, jagten dicht gedrängt durch die Kurven. Am Ende gewann Tobias Lautwein (RSC Betzdorf) das Hauptrennen. Bester Wittener war Sören Smietana, der als 19. über den Zielstrich fuhr.

Jan Westhues



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