Im Schongang eine Runde weiter
14.02.2010 | 17:30 Uhr 2010-02-14T17:30:00+0100
ETSV erreicht nach wenig glanzvollem 28:20 in Gladbeck das Halbfinale
VfL Gladbeck - ETSV Witten 20:28 (9:12)
ETSV: Lemke, D. Schabacker; Barnhusen (2), Kleebach (1), Sander (2), Meyer (4/1), Steinbeck (3), Richter (5/1), Unkel (2), Bauer (7), Reschke (2).
Gladbeck. Im Schongang erreichten die Oberliga-Handballerinnen des ETSV Witten am Freitagabend durch ein 28:20 (12:9) beim VfL Gladbeck das Halbfinale des Kreispokals.
Ob die Leistung allerdings dazu ausreichte, sich das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Meisterschaftsspiele zu holen? Wohl kaum. Denn während der Partie gegen den biederen Bezirksligisten war Spielertrainerin Alex Kleebach ziemlich brummig - vor allem in der ersten Hälfte leistete sich der ETSV zahlreiche Fehler, agierte fahrig im Angriff - mit Standhandball war den Gladbeckerinnen nicht beizukommen. Mit einem 12:9-Vorsprung wechselte man die Seiten - sehr dürftig.
Auch nach der Pause wich der Schlendrian nur sehr langsam aus den Aktionen des hohen Favoriten. Bis zum 16:19 hielt Gladbeck prächtig dagegen, schlug sich sehr achtbar. Dann erst machten sich die konditionellen Vorteile der Kleebach-Sieben bemerkbar, die auf 26:17 davonzog. Friederike Bauer mit sieben Treffern und Torhüterin Daniela Schabacker verdienten sich bei den Wittenerinnen noch die besten Noten.
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