Im Rennen um Platz vier kein Patzer mehr erlaubt

Heimspiel gegen Lüdinghausen: ETSV-Akteur Jörg Priestley.
Heimspiel gegen Lüdinghausen: ETSV-Akteur Jörg Priestley.
Foto: Oliver Schinkewitz
Was wir bereits wissen
Mit einem Sieg über den SC Union Lüdinghausen will der ETSV Witten seine Aufstiegschancen wahren.

Witten..  „Jetzt zählt’s“, gibt Tobias Knoll unmissverständlich zu verstehen, dass sich Tischtennis-Verbandsligist ETSV Witten im Rennen um einen der vier Aufstiegsplätze fortan keine Patzer mehr erlauben darf. Schon am Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle Brenschenschule) muss gegen den SC Union Lüdinghausen ein Sieg her.

Aktuell hat der ETSV Witten als Tabellensechster 15:11-Punkte auf dem Konto und liegt drei Zähler hinter dem angepeilten vierten Rang, den pikanterweise Lüdinghausen inne hat. Der SC Union allerdings kassierte zuletzt eine 7:9-Niederlage gegen das TT-Team Bochum und sollte demnach auch für die Ruhrstädter schlagbar sein. „Im Hinspiel hatten wir keinen sonderlich guten Tag erwischt und so eben noch ein 8:8 erreicht nach 3:8-Rückstand“, wie sich Knoll erinnert.

Vor allem in den Doppeln - ohnehin in dieser Saison eine Art Achillesferse der „Eisenbahner“ - sah es gar nicht gut aus, alle drei Partien gingen dort zu Beginn an die Lüdinghauser. „Das ist schon eine gut besetzte, sehr ausgeglichene Mannschaft mit zumindest einem sehr guten Spieler je Paarkreuz“, kennt Tobias Knoll den Gegner genau.

Im Vergleich mit dem Tabellenvierten, der mit Routinier Armin Wlosik (17:5-Einzelbilanz in der Hinrunde) über einen exzellenten Spieler an Brett eins verfügt, sieht Knoll den ETSV „in der Mitte und vielleicht auch unten“ leicht im Vorteil. Im Gegensatz zur Vorwoche, als man beim Tabellenführer TTC Altena ohne die halbe Stammbesetzung auskommen musste, sind die Wittener diesmal wieder komplett - David Goldberg wird rechtzeitig von seiner Dienstreise zurückkehren, Marco Aatz hat sein Jura-Examen hinter sich gebracht. Fehlt nur noch ein Heimsieg gegen Lüdinghausen.