Idris Ibaev eine Klasse für sich

Ein Teil der KSV-Jugend ging in Mülheim an den Start und konnte mit guten Leistungen und zahlreichen Medaillen überzeugen.
Ein Teil der KSV-Jugend ging in Mülheim an den Start und konnte mit guten Leistungen und zahlreichen Medaillen überzeugen.
Was wir bereits wissen
Nachwuchshoffnung des KSV Witten gewinnt beim Mülheim-Pokal alle seine vier Kämpfe und sichert sich so souverän den Turniersieg.

Mülheim..  Die Greco-Spezialisten der Jugend des KSV Witten traten den Weg ins westliche Ruhrgebiet an, um dort beim Mülheim-Pokal um Medaillen zu kämpfen. Eine kleinere Auswahl der mittlerweile großen Trainingsgruppe wurde vom Trainerteam eingesetzt, da die Freistiler kurz zuvor im Saarland auf der Matte standen und nun geschont wurden. Mit der Ausbeute konnte man durchaus zufrieden sein.

Als Jüngster der Truppe trat Ümitcan Tasdemir in der 38-Kg-Klasse der D-Jugend an. Durch zwei Siege in der Vorrunde bei einer Niederlage konnte er sich einen Platz im „kleinen“ Finale sichern. Ohne langes Zögern besiegte er dort seinen Konkurrenten aus Wanne-Eickel und schnappte sich so Bronze.

Niklas Schinner kam in Mülheim nicht so wirklich in Tritt und erreichte in der gleichen Gewichtsklasse - allerdings eine Altersklasse höher - nach vier Niederlagen den fünften Platz. Radoslaw Szczesny startete dieses Mal eine Klasse höher als gewohnt und konnte sich im Feld bis 38 Kilogramm in der A/B Jugend dank einer starken Vorstellung mit Gold belohnen. Endlich zurück auf der Matte ist Can Oguz, der zuletzt verletzungsbedingt lange kürzer treten musste. In seiner neuen Gewichtsklasse bis 42 Kilogramm hatte er jedoch keine Probleme. Nach einem Sieg gegen seinen einzigen Gegner stand er ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Artur Szczesny wollte es seinem kleinen Bruder nachmachen und in der 46-kg-Konkurrenz mit der Goldmedaille nach Hause gehen. Doch der amtierende deutsche Meister Deni Nakaev aus Neuss war eine Nummer zu groß. Im Finale musste sich die Nachwuchshoffnung geschlagen geben, doch auch mit Silber konnte Szczesny durchaus zufrieden sein. In der gleichen Gewichtsklasse versuchte Dersim Oguz sein Glück, er wurde allerdings in den deutlich stärkeren Pool gelost. Gegen den deutschen Vizemeister Samual Bellscheidt, der am Ende auf Rang drei landete, hielt er lange gut, ehe er doch als Verlierer die Matte verließ. Auch im Duell mit Tim Straub aus den Niederlanden führte Oguz. Aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit gab er den möglichen Sieg aber aus den Händen. Unter dem Strich musste Oguz so lediglich mit dem siebten Rang vorlieb nehmen. Wenn sich das Talent im Training jedoch weiter so steigert, ist bald deutlich mehr möglich.

Wenig Mühe hatte Idris Ibaev in der Klasse bis 58 Kilogramm. Dank eines bärenstarken Auftritts konnte er sich nach vier Erfolgen den Turniersieg auf die Fahnen schreiben. Für Mert Tasdemir, der in die 63-kg-Konkurrenz aufrückte, reichte es zu Rang acht in Mülheim.