Idealwert für Edward Skobelcin

Bei der Frühjahrstalentiade in Essen zeigten die Jüngsten vom PV-Triathlon ihr Können.
Bei der Frühjahrstalentiade in Essen zeigten die Jüngsten vom PV-Triathlon ihr Können.
Foto: PVT Witten

Essen..  Zehn hochveranlagte Schüler des PV-Triathlon Witten folgten zusammen mit ihren Trainern Heike und Lisa Rose sowie Thorsten Frigge einer Einladung des Nordrhein-Westfälischen Triathlonverbandes (NRWTV) zur Frühjahrs-Talentiade nach Essen. Bei 46 Teilnehmern stellte der PVT damit knapp ein Viertel aller Teilnehmer.

Schon früh um acht Uhr morgens ging es mit der Überprüfung von Lauf-ABC, Athletik- und Dehnfähigkeit, 60-Meter-Sprint sowie dem langen Lauf (je nach Alter 1000, 2000 oder 3000 Meter) im Unistadion in Essen los. Geschicklichkeit und gleichzeitig Schnelligkeit mit dem Rennrad wurden anschließend beim Test auf einem Rad-Parcours ermittelt.

Aufnahme ins Förderprogramm

Nach einer Mittagspause mit Nudel-Essen ging es gemeinsam zum Schwimmen. Technische Probleme im Essener Schwimmzentrum Rüttenscheid machten eine Verlegung in ein Freibad erforderlich. Dunkler Himmel und zeitweise Regen gaben zusätzliche Motivation, noch schneller zu schwimmen, um unter die warme Dusche zu kommen. Es wirkte: Sowohl beim 50-m-Sprint als auch beim anschließenden langen Schwimmen (200/400 m) fiel eine Bestzeit nach der nächsten.

Am Ende eines langen Tages wurden die Athleten dann nicht nur mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt, sondern auch mit hervorragenden Ergebnissen: Gleich acht von zehn PV-Sportlern erfüllten die hohen Anforderungen und wurden in das TS/TF-Programm des NRWTV aufgenommen. Edward Skobelcin schaffte sogar alle neun geforderten Normen. Acht von diesen neun Normen erfüllten Emma Fahrenson, Hanna Rose, Lukas und Max Meckel, Luca Fahrenson sowie Germann Skobelcin, Ceren Ulusoy erfüllte sieben der Normen und wurde damit ebenfalls ins Förderprogramm aufgenommen. Sieben Normen erreichte zudem auch Jana Diekershoff. Da sie aber ältester Jahrgang ist, fehlte am Ende eine Norm, so dass sie trotz ebenfalls überragender Leistung knapp den Sprung in die Fördergruppe verpasste. Auch Nils Donschen, der fünf Normen schaffte, freute sich sehr über seine erbrachte Leistung. „Herzlichen Glückwunsch und ein Riesen-Kompliment an alle Sportler. Alle sind heute über sich hinausgewachsen“, so das Fazit der mitgereisten Trainer.