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Triathlon - WM-Finale

"Ich darf keine großen Fehler machen"

10.09.2009 | 19:11 Uhr
"Ich darf keine großen Fehler machen"

Schwedin Lisa Norden vom "asics Team" Witten greift am Wochenende in Australien nach der Weltmeisterschafts-Krone - eine Medaille sollte ihr sicher sein

Es gab eine Phase im Jahr 2009, da sah es für die Schwedin Lisa Norden (25) nicht sonderlich gut aus. Die Triathletin des Asics TEAM Witten kämpfte mit anhaltenden Knieproblemen und musste ihr Trainingslager in Australien unterbrechen. So stieg sie verspätet in die internationale Saison ein, demonstrierte aber, wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte, ihre große Klasse. Beim WM-Finale an der Gold Coast kann sich die Schwedin nun zur ersten Weltmeisterin der neuen ITU-Serie krönen. Im Interview spricht sie über ihre Vorbereitung und ihre Titelchancen.

Hallo Lisa Norden, an der Gold Coast könnte die Krönung einer tollen Saison gelingen. Wie ist die aktuelle Stimmungslage?

Ich weiß, dass ich eine ziemlich große Chance auf den Titel habe, aber ich versuche, nicht zu sehr daran zu denken. Wenn ich mich zu sehr mit solchen Dingen befasse, neige ich dazu, das zu vergessen, was das einzige ist, was zählen sollte: schlicht eine gute Vorstellung beim Rennen abzuliefern.

Wie sah denn die Vorbereitung seit dem letzten Rennen in Yokohama aus?

Lisa Norden nach dem Triumph von Yokohama.

Ich bin aus Japan gleich an die Gold Coast geflogen. Das war ein kleiner Trip und so konnte ich schnell regenerieren und mit dem Training für das Finale beginnen. Ich bin mit meinem Trainer und dem weiteren Tross in einem wunderbaren Haus direkt an den Dünen und mit einem Blick auf den Ozean. Hier haben wir schon einmal gewohnt, was für mich einen weiteren Vorteil darstellt.

Und das Training lief gut?

Ja, das lief perfekt. Ich hatte keinerlei Rückschläge und habe alles nach Plan absolviert. Durch das etwas reduzierte Programm mit einigen Schnelligkeitseinheiten ist mein Körper täglich stärker und schneller geworden. Durch den späten Start infolge meiner Knieverletzung bin ich noch immer in einer Phase, in der sich meine Fitness verbessert. Ich habe in den letzten Wochen einige Rekorde und Bestzeiten gebrochen und denke, dass ich noch nie so gut in Form war wie jetzt.

Das lässt einiges erwarten für das WM-Rennen…

In das Rennen werde ich schon sehr selbstbewusst gehen, weil ich weiß, dass meine Fitness da ist. Als größte Herausforderung sehe ich an, dass ich alles auf die Reihe bekomme und keine großen Fehler während des Rennens mache.

Gibt es auch schon Pläne für danach?

Meine Mutter ist vor kurzem eingeflogen, und nach dem Rennen machen wir ein paar Tage Urlaub. Darauf freue ich mich schon riesig. Danach muss ich meinen Kopf schon wieder zu einem weiteren Trainingsblock bewegen, denn ich werde die Saison in den USA bei der Lifetime Series beenden. Da stehen noch die Rennen in Los Angeles und Dallas an.

Redaktion

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