Hugger zieht es in die dritte Bundesliga

Versucht sich künftig in der 3. Liga: Sophie Hugger (2. von li.) hat das Angebot von der PSV Recklinghausen angenommen.
Versucht sich künftig in der 3. Liga: Sophie Hugger (2. von li.) hat das Angebot von der PSV Recklinghausen angenommen.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Gleich vier Abgänge muss der ETSV Witten am Saisonende verkraften - jetzt muss Trainer Stephan Hellwig einige Telefonate führen.

Witten..  Zwei Punktspiele haben die Verbandsliga-Handballerinnen des ETSV Witten noch vor sich (in Roxel und gegen Arnsberg) - aktuell liegt die Mannschaft auf dem siebten Platz, dürfte den Klassenerhalt sicher haben.

„Wir haben das Glück, dass wir während der Ferien die Husemannhalle nutzen können“, sah Coach Stephan Hellwig keine Einschränkung für die Trainingsarbeit während der Osterferien. Daher konnten die „Eisenbahnerinnen“ ihren gewohnten Rhythmus fortsetzen - gute Voraussetzungen also, um die angestrebten beiden Punkte aus den letzten Spielen zu ergattern. Zum Abschluss geht es am 26. April gegen Meister TV Arnsberg, vielleicht gelingt gegen den künftigen Oberligisten ja sogar eine Überraschung, zumal die Sauerländerinnen die Zähler nicht mehr benötigen.

Derweil beschäftigt sich Stephan Hellwig intensiv mit den Planungen für die kommende Saison. „Bis auf die linke Rückraum-Position sind wir eigentlich schon richtig gut aufgestellt“, hat der ETSV-Coach schon einige Kandidatinnen an der Angel. Eine feste (offizielle) Zusage gab’s bislang aber nur von Jessica Krawinkel (Teutonia Riemke). Vier Spielerinnen werden den ETSV Witten verlassen: Eva Schmidtmann und Torfrau Mareike Mindt hören auf, Annika Albus zieht es zu ihrem Heimatclub Teutonia Riemke - und Sophie Hugger hat das verlockende Angebot des Drittligisten PSV Recklinghausen angenommen.