HSV mit Rückenwind nach Welper

Der HSV Herbede (weiß) will in Welper den zweiten Auswärtssieg holen.
Der HSV Herbede (weiß) will in Welper den zweiten Auswärtssieg holen.
Foto: Fotopool / Bernd Böhmer
Was wir bereits wissen
HSV Herbede ist nach drei SIegen in Serie bei Westfalia Welper zu Gast. Uli Schwartz erwartet eine schwierige Aufgabe bei einem heimstarken Gegner.

Herbede..  Mit drei Siegen in Serie im Rücken und einer Menge Selbstvertrauen fährt der Handball-Landesligist HSV Herbede am Samstag (19.30 Uhr, SpH Marxstraße) zum Gastspiel bei Westfalia Welper. Allerdings bereiten die Grippewelle sowie die Heimstärke der Hattinger HSV-Coach Uli Schwartz etwas Kopfzerbrechen.

„Es hat Wirkung gezeigt, dass wir dreimal in Folge gewonnen haben“, berichtet Schwartz von einer losgelösten Stimmung innerhalb seiner Mannschaft. Klar, immerhin kann sich Rang sechs in der Tabelle sehen lassen. Der Herbeder Trainer warnt jedoch: „Das Tabellenbild trügt“, so Schwartz, der nach wie vor erwartet, dass die Reserve-Teams noch einmal aufholen werden. „Umso wichtiger ist es, dass wir Welper auf Distanz halten.“

Die Westfalia liegt als erstes Nicht-Reserve-Team vor den fünf zweiten Mannschaften am Tabellenende. Als Neunter hat Welper drei Zähler weniger auf dem Konto als der HSV. Mit einem Sieg würde Herbede einen weiteren großen Sprung machen. Das wird allerdings nicht einfach, denn Welper hat mehrfach seine Qualitäten in eigener Halle unter Beweis gestellt, dort unter anderem dem Spitzenreiter TuS Bommern die einzige Saisonniederlage zugefügt.

„Die haben in ihrer Halle ähnliche Voraussetzungen wie wir in unserer“, meint Schwartz. „Das Hinspiel haben wir hoch gewonnen, diesmal liegt der Vorteil bei Welper.“ Zumal die Gäste nicht in Bestbesetzung antreten. Besonders schwer wiegt der Ausfall von Lennart Hein. Er wird auch das kommende wichtige Heimspiel gegen Gladbeck verpassen. Zudem fehlen Michael Noth und Michael Trippe, Christian Scholz ist nach Grippe noch fraglich.