HSV Herbede schlägt sich wacker

Herbedes Coach Uli Schwartz  war mit der Leistung der Seinen gar nicht mal so unzufrieden.
Herbedes Coach Uli Schwartz war mit der Leistung der Seinen gar nicht mal so unzufrieden.
Foto: Fischer
Was wir bereits wissen
Trainer Uli Schwartz sieht trotz 24:28-Niederlage bei äußerst heimstarker Westfalia Hombruch ordentlichen Wiederauftakt.

Dortmund.. Westfalia Hombruch -
HSV Herbede 28:24

HSV: Scholz, Trippe; Hoffmann, Ruschau, A. Haupt (1), Schmitz (3), Knufinke, Meuren, Radtke (6), schulte (9/6), Schulz (1), Hein (4).

Nicht ein Heimspielgab Westfalia Hombruch bis dato in diesem Jahr aus den Händen - auch für den HSV Herbede gab’s in Dortmund nichts zu holen. Die Mannschaft von Coach Uli Schwartz verlor mit 24:28 (10:13), zeigte allerdings eine engagierte Leistung.

„Die Pleite ging in Ordnung, das war eine respektable Niederlage“, zollte Schwartz nach der Schlusssirene dem Gegner, der eben um „ein paar Tore besser“ gewesen sei, wie auch seinen eigenen Schützlingen Respekt. Die gingen von Beginn an forsch in die Partie und erkämpften sich die schnelle 2:1-Führung (5.). In der Folge ließ man sich allerdings ein wenig die Butter vom Brot nehmen und die Hausherren über 2:7 (10.) auf 4:10 (15.) enteilen. „In dieser Phase waren wir einfach zu fahrlässig in der Deckung“, sagte Schwartz, der dies seinem Team vom Seitenrand auch unmissverständlich klar machte. Die mahnenden Worte des eigenen Trainers fanden bei den Schwarz-Weißen glücklicherweise Gehör, so dass man sich bis zu Pause wieder auf 10:13 heranarbeitete und die Partie somit offen hielt.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Ruhrstädter direkt an die guten letzten Minuten der ersten Hälfte an und stellten die sonst so heimstarke Westfalia vor einige Probleme. Beim 19:21 (45.) schnupperte man sogar kurzfristig an der Wende. „Die Chance zum Ausgleich wäre fast dagewesen“, haderte Schwartz ein wenig mit dem Lauf der Dinge. Denn wie schon Anfang des ersten Durchgangs war beim HSV plötzlich wieder ein wenig der Wurm drin. Durch einige kleine Unachtsamkeiten in der Abwehr gestattete man den wurfstarken Gastgebern ihre Führung wieder auf vier Tore auszubauen. Zwar verkürzten die Wittener kurz vor Schluss noch ein letztes mal den Rückstand auf 23:25 (56.), doch mehr war nicht mehr drin. „Diese ordentliche Partie dürfte uns dennoch Auftrieb für die kommenden Wochen geben“, war sich Schwartz sicher.