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HSV Herbede hadert mit Verletzungspech

29.01.2009 | 17:03 Uhr
HSV Herbede hadert mit Verletzungspech

Auch im Gastspiel bei Borussia Höchsten fehlen Trainer Nischik wieder wichtige Stammkräfte. DJK TuS Ruhrtal will sich die im Hinspiel verlorenen Punkte in Dorstfeld zurückholen

Witten. Gute Stimmung herrscht derzeit bei Landesliga-Aufsteiger TuS Ruhrtal: Mit einem 33:29-Arbeitssieg gegen Westfalia Rhynern schaffte die Mannschaft zuletzt in Abwesenheit von Trainer Martin Volkert die Trendwende und hat nun beim ATV Dorstfeld die Chance, ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte zu festigen. Dagegen rutschte der HSV Herbede zuletzt bedrohlich nah an die Abstiegsränge heran. Mit dem Gastspiel beim Tabellenzweiten TuS Borussia Höchsten wartet am Sonntag zudem eine schwere Aufgabe auf die Schützlinge von Friedhelm Nischik.

ATV Dorstfeld - DJK TuS Ruhrtal (Samstag, 18.45 Uhr). „Kein Spiel mit großen Geheimnissen“ erwartet DJK-Trainer Martin Volkert, wenn seine Mannschaft am Samstagabend auf den ATV Dorstfeld trifft – schließlich kennt man den Gegner schon aus zahlreichen Vorbereitungsspielen aus dem Eff-eff. „Ich hätte den ATV in dieser Saison eigentlich stärker eingeschätzt“, so Volkert. Mit Platz acht (13:13 Punkten) blieben die Dortmunder bisher hinter den Erwartungen zurück.

Das Hinspiel endete aus Dorstfelder Sicht jedoch erfreulich: Mit 34:29 besiegte der ATV damals die Ruhrtaler in deren erstem Landesliga-Heimspiel. „Diesmal werden wir die Punkte einfahren“, gibt sich Volkert siegesgewiss. Gleichzeitig warnt er vor der Heimstärke des Gegners: Mit Borussia Höchsten und dem TV Beckum besiegten die Dortmunder zuletzt zwei Topteams in eigener Halle.

TuS Borussia Höchsten - HSV Herbede (Sonntag, 17.30 Uhr). Nur eines der letzten sieben Spiele konnte der HSV Herbede für sich entscheiden – besonders das anhaltende Verletzungspech machte den Wittenern dabei zu schaffen. „Wir haben in dieser Saison noch nie mit der kompletten Mannschaft gespielt“, resigniert HSV-Trainer Friedhelm Nischik angesichts der vielen Ausfälle. Auch in Höchsten fallen mit Pascal Pemöller (Kinnverletzung), Markus Isemann (beruflich verhindert), Michael Noth und Erik Schulte (jeweils Bänderdehnung) wieder mehrere wichtige Spieler aus. Dennoch will Nischik am Sonntag mit reduziertem Kader „das Unmögliche möglich machen“.

Mit Höchsten trifft der HSV auf eine erfahrene Mannschaft, die ihre Stärken vor allem im Rückraum hat. Defizite macht Nischik dagegen in der Rückwärtsbewegung des Gegners aus. Schnelles Tempospiel dürfte deshalb am Sonntag für die Herbeder der Schlüssel zum Erfolg sein. joey

Oliver Schinkewitz

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