HSV Herbede empfängt Bommern-„Jäger“

Herbedes Matthias Schmitz’ Einsatz gegen den HC Heeren-Werve ist noch fraglich.
Herbedes Matthias Schmitz’ Einsatz gegen den HC Heeren-Werve ist noch fraglich.
Foto: Barbara Zabka
Was wir bereits wissen
Schwartz-Sieben gegen HC Heeren-Werve mit einigen Personalproblemen

Herbede..  Nach dem, trotz Niederlage durchaus ordentlichen, Wiederauftakt in Hombruch, hat der HSV Herbede den nächsten richtig dicken Brocken vor der Brust. Die Schwarz-Weißen empfangen am Samstagabend (19.30 Uhr) den HC Heeren-Werve in der heimischen Horst-Schwartz-Sporthalle.

Im Hinspiel setzte es eine deutliche 19:33-Pleite gegen den Tabellenzweiten. „Der HC Heeren-Werve steht zu Recht auf Tabellenplatz zwei“, ist sich Coach Uli Schwartz der Kräfteverhältnisse natürlich bewusst, wenngleich er betont, dass man die Punkte schon gerne in der eigenen Halle halten würde. Zumal sich die Kamener am letzten Spieltag beim 30:28-Sieg gegen den FC Schalke 04 doch recht schwer taten. „Das hat mich zuerst schon ein wenig gewundert“, vermutet Schwartz allerdings die Drucksituation beim HC als Ursache.

Kein Wunder, Ligaprimus TuS Bommern steht einen Zähler vor den Kamenern. Möchte man also die Chance auf den Aufstieg wahren, müssen die verbleibenden Partien allesamt gewonnen werden, um den TuS unter Druck zu setzen und im Falle eines Bommeraner Ausrutschers zu profitieren. Dementsprechend werden die Gäste wohl auch in Herbede auftreten.

Die Schwartz-Sieben kämpft ihrerseits einmal mehr mit Personalproblemen. Erik Schulte, der gegen Hombruch mit neun Treffern auf sich aufmerksam machte, fehlt ebenso aus beruflichen Gründen wie Marcel Ruschau. „Damit fallen zwei ganz wichtige Spieler für die Defensive aus“, ist Schwartz naturgemäß wenig begeistert. Darüber hinaus fällt Mathias Ciesiolka wohl bis zum Saisonende aus. „In seinem vom Kreuzbandriss lädierten Knie hat sich ein Abzess gebildet, das operativ entfernt werden musste“, erklärt sein Trainer, der zudem nicht weiß, ob der quirlige Matthias Schmitz (Pferdekuss) auflaufen kann. „Die Ausfälle treffen uns an empfindlichen Stellen“, meint der Coach.

Dennoch bleibt Schwartz optimistisch: „Das ist ein Heimspiel, demnach rechnen wir uns etwas aus.“