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Handball - Verbandsliga

Hille glaubt an Überraschung

26.01.2012 | 19:02 Uhr
Hille glaubt an Überraschung
Eine neue Option im Angriff des TuS Bommern: Claas Lindemann (hinten re.) zeigte gegen den TuS Volmetal auch Qualitäten am Kreis. Foto: Walter Fischer

Bommern.Die ominöse „rote Laterne“ sind die Verbandsliga-Handballer des TuS Bommern zwar seit dem Remis gegen Volmetal vorerst los - doch bedrückend ist die Tabellensituation für die Grün-Weißen immer noch. Am Samstag (19.30 Uhr, SuFz Bommern) beginnt mit der Partie gegen den HSC Eintracht Recklinghausen die Rückrunde - und in der soll, ja muss alles besser laufen als bisher.

„Punkten müssen wir - und da ist es auch völlig egal, wie der Gegner heißt“, sagt TuS-Trainer Dirk Hille. Natürlich weiß auch er, dass die Recklinghäuser - sofern in Bestbesetzung - zum Besten gehören, was diese fünfte Liga zu bieten hat. Im Hinspiel (21:29) waren die Bommeraner chancenlos, vor allem die Youngster bei der Eintracht - parallel auch in der A-Jugend-Bundesliga (2. Platz) am Ball - heizten der Hille-Sieben damals kräftig ein. „Wir gehen erstmal davon aus, dass Recklinghausen mit seinem besten Team kommt“, rechnet der Bommeraner Trainer mit einer auch nominell schweren Aufgabe. „Doch wenn wir da anknüpfen, wo wir gegen Volmetal aufgehört haben, sind wir nicht chancenlos“, spricht er die famose Aufholjagd an, die immerhin noch ein Remis gegen die Hagener bescherte.

Mit läppischen vier Punkten (nur ein Sieg, zwei Remis) stehen die Bommeraner aber dennoch auf einem Abstiegsplatz - fünf Zähler vom rettenden Ufer entfernt. Gewiss, uneinholbar sind die Rivalen aus Hombruch und Schwitten nicht. Doch gleich zu Beginn der zweiten Serie warten nun eben mit dem HSC Eintracht sowie der HSG Gevelsberg-Silschede (4. Februar) zwei dicke Brocken auf den TuS.

„Wir müssen eine ganz konzentrierte Angriffsleistung zeigen - der HSC fährt sehr gefährliche Konter, wird jeden leichten Fehler ausnutzen“, gibt Hille die Linie vor. In der Deckung müsse sich sein Team weiter stabilisieren - der zuletzt gesundheitlich angeschlagene Balazs Imre ist dort als Stabilisator gefragt. Positiv für den TuS Bommern: Kreisläufer Martin Schäfer und Bastian Sonnenschein sind wieder an Bord, ein Fragezeichen steht indes noch hinter Keeper Bastian Thomas (Beruf). Am Kreis wird Claas Lindemann erneut eine Chance bekommen - gegen Volmetal spielte er dort einen ordentlichen Part. „Ich hoffe, es haben auch mal zwei oder drei Spieler mehr einen richtig guten Tag - dann können wir eine Überraschung schaffen“, so Hille.

Oliver Schinkewitz

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