Herbedes Zweite in Personalnot

Das Hinspiel beim TuS Hattingen endete für Tolga Ismail (vorne) und die Hevener Reserve 3:3.
Das Hinspiel beim TuS Hattingen endete für Tolga Ismail (vorne) und die Hevener Reserve 3:3.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Rast-Elf muss arg ersatzgeschwächt bei Concordia Wiemelhausen II aufs Grün. Hevener Reserve empfängt TuS Hattingen.

Witten..  Mit unbequemen Gegnern bekommen es Wittens A-Ligisten zu tun. Während die Reserve des SV Herbede und der Türkische SV auswärts ‘ran müssen, empfängt die Zweitvertretung des TuS Heven den TuS Hattingen am heimischen Haldenweg.

Conc. Wiemelhausen II - SV Herbede II (Sonntag, 15 Uhr, Glücksburger Straße). So richtig rund läuft’s für die Herbeder Reserve auf der Zielgeraden der Saison nicht mehr. Lediglich zwei der letzten fünf Partien gewann der Tabellenvierte. Zuletzt verspielte man einen 2:0-Vorsprung gegen Kellerkind Langendreer 04 und musste sich mit einem Punkt begnügen.

Glaubt man dem Trainerteam Mirko Rast und Markus Zybon, sind die Partien des SVH II längst mehr zur Kopfsache geworden. „Wir müssen endlich die richtige Einstellung zum Spiel finden“, ist sich Rast sicher, dass man auch gegen Concordia Wiemelhausen II ansonsten keinen Sieg landen wird. Zumal die Personallage am Stausee ohnehin schon alles andere als rosig aussieht.

„Die beste Nachricht ist, dass wir elf Spieler zusammenbekommen“, hadern die Trainer mit insgesamt zwölf Ausfällen. Unter anderem werden Rafael Ostrowski (krank), Leonard Putz (privat verhindert), Martin Moczek (frisch operiert) und Robin Butterweck (Rücken), für den die Saison wohl gelaufen ist, ausfallen. Michael Marzok fehlt dazu gelbgesperrt.

Keine allzu guten Voraussetzungen also für das Duell mit den sechstplatzierten Bochumern, gegen die man schon im Hinspiel auf eigenem Geläuf mit 0:1 das Nachsehen hatte.

TuS Heven II - TuS Hattingen (Sonntag, 15 Uhr, Haldenweg). Ganz knifflig dürfte für David Ebners Hevener die Partie gegen den Tabellendritten TuS Hattingen werden. „Das ist sicherlich der schwerste Gegner bis zum Saisonende“, mahnt der Hevener Coach zur Vorsicht, wenngleich er sich ob der guten Auftritte der vergangenen Wochen durchaus etwas ausrechnet.

Neun Punkte sammelten die Seinen aus den letzten vier Partien. Unter anderem bezwang man Spitzenreiter TuS Kaltehardt doch etwas überraschend mit 3:1 und auch die Partie gegen den Liga-Zweiten WSV Bochum war trotz Niederlage mehr als ordentlich. „Wenn wir diesen Schwung in das Spiel gegen Hattingen mitnehmen können, ist mindestens ein Punkt drin“, ist Ebner, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, entsprechend optimistisch vielleicht den nächsten Sieg landen zu können.

SC Weitmar 45 II - Türkischer SV (Sonntag, 13 Uhr, Waldschlösschen). Gute Erinnerungen dürfte man beim Türkischen SV an Weitmar 45 II haben. Im Hinspiel gelang Anfang November ein 2:0-Sieg. Ein Resultat, dass in der aktuellen Situation des TSV allerdings schwer zu wiederholen sein wird. Dem Team von Coach Celil Kirdar gelang nämlich auswärts überhaupt erst ein Erfolg, während die Bochumer gleichzeitig als enorm heimstark gelten.