Herbede II setzt Siegesserie nach 3:2-Erfolg weiter fort

Erzielte das wichtige 1:0 und war auch sonst steht’s gefährlich für den Gegner. Herbedes Serkan Kurtboz (re.).
Erzielte das wichtige 1:0 und war auch sonst steht’s gefährlich für den Gegner. Herbedes Serkan Kurtboz (re.).
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Was wir bereits wissen
Dank eines überragenden Nino Pöstgens setzten sich die Stausee-Kicker gegen SC Weitmar 45 II durch. Auch Ruhrtal machte seine Hausaufgaben - 4:0.

Herbede.. SV Herbede II -
SC Weitmar 45 II 3:2 (1:0)

Torfolge: 1:0 Kurtboz (9.), 1:1 (60.), 1:2 (62. ET), 2:2 Pöstgens (68.), 3:2 Bocian (79.).

Mit einem knappen, aber verdienten 3:2 (1:0)-Erfolg gegen SV Weitmar 45 II, setzte sich die Reserve des SV Herbede durch und ist nun seit vier Spielen ungeschlagen. Serkan Kurtboz, Nino Pöstgens und Daniel Bocian erzielten dabei die Treffer.

Für Trainer Markus Zybon war es eine entscheidende Partie: „Wir wollten die Blamage aus dem Hinspiel wieder vergessen machen.“ Gegen die Gäste aus Bochum tat man sich in der Hinrunde schwer und musste in letzter Sekunde den Ausgleich hinnehmen. Das sollte nicht wieder geschehen.

Die Wittener starteten optimal in die Partie. Ein gutes Zusammenspiel zwischen Max Stahmer und Kurtboz, verwandelte Letzterer eiskalt zur frühen Führung (9.). Danach verflachte die Partie immer weiter, was auch an der Leistung des Schiedsrichters lag.

Halbzeit zwei lief alles andere als gut für die Herbeder. Mit einem Doppelschlag hatte man sich die komfortabele Ausgangslage kaputt gemacht - 1:2 (60., 62.). Unglücksrabe beim zweiten Tor war Callum Hope, der den Ball ins eigene Tor „buxierte“. Danach wachten die Hausherren auf und legten zwei Gänge zu. „Matchwinner“ Pöstgens und Bocian waren zur Stelle und schossen die Stausee-Kicker zu drei Punkten (68., 79.).

Für Trainer Zybon waren vor allem die letzten 15 Minuten entscheidend: „In der Phase haben wir das Klasse gespielt und unseren Vorsprung verwaltet. Hervorheben muss man Micha Marzok, Tim Marmulla und Nino Pöstgens, die unglaublich viel geackert haben.“

DJK TuS Ruhrtal -
SV Langendreer 04 4:0 (4:0)

Torfolge: 1:0, 2:0 F. Heckmann (7., 14.), 3:0 Philipp (28.), 4:0 Sahitaj (43.).

Mit einem deutlichen 4:0 (4:0)-Erfolg setzte sich die DJK TuS Ruhrtal gegen den abstiegsbedrohten SV Langendreer 04 durch. Felix Heckmann (2), Marcel Philipp und Pajtim Sahitaj erzielten die Treffer für die Wittener.

Für Trainer Michael Ruhl war es eine „Heckmann-Show“: „Was Felix in der ersten Halbzeit gespielt hat, war unfassbar gut. Ich bin kein Freund davon, einzelne Spieler hervorzuheben, aber er hat es verdient.“ In Halbzeit eins sorgte der Torjäger mit seinem Doppelschlag früh für klare Verhältnisse (7., 14.). „Das war in der ersten Halbzeit sehr gut von uns. Wir haben uns Chancen erspielt und diese effektiv genutzt“, so Ruhl. Philipp und Sahitaj machten dann den Sack endgültig zu (28., 43.).

In Halbzeit zwei plätscherte das Spiel vor sich hin. Chancen gab es zwar auf beiden Seiten, aber es wurde keine davon genutzt. „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich hochzufrieden. Für meinen Geschmack fällt der Sieg aber zu hoch aus. Die Gegner hatten ihre Chancen, aber wir waren einfach zielstrebiger“, erklärte ein zufriedener Ruhl.

In den kommenden Wochen hat man mit Concordia Wiemelhausen II, SC Weitmar 45 II und SG Linden-Dahlhausen deutlich machbare Aufgaben vor sich. Mit einem Heckmann in Topform muss man sich definitiv keine Sorgen machen

Türkischer SV -
SG Linden-Dahlhsn. 0:3 (0:2)

Torfolge: 0:1 (12.), 0:2 (16.), 0:3 (70.).

Trotz einer engagierten Leistung musste sich der Türkische SV gegen SG Linden-Dahlhausen mit 0:3 (0:2) geschlagen geben.

Für Trainer Celil Kirdar war schnell klar, woran es lag: „ Wir machen vorne nicht die Tore und kriegen sie hinten ‘rein. Wir machen das Spiel und belohnen uns nicht. Bei uns ist einfach der Wurm drin. Ich bin froh, wenn die Saison vorbei ist und wir einen Neustart machen können.“

Für die kommende Spielzeit kann der Türkische SV weiter auf die Dienste von Kirdar bauen, der auch nach dem Abstieg die Truppe betreuen wird. „Wir werden einen Umbruch einleiten und in die kommende Spielzeit mit jungen Spielern gehen. Unsere „ältere“ Generation wird beerbt“, so Kirdar.