Helga Groß läuft erneut zum Sieg

Mit einer großen Gruppe ging der PV-Triathlon Witten beim Vivawest-Marathon in Gelsenkirchen an den Start. Neben zahlreichen neuen Bestleistungen konnte man auch zwei Podestplätze mit nach Hause bringen.
Mit einer großen Gruppe ging der PV-Triathlon Witten beim Vivawest-Marathon in Gelsenkirchen an den Start. Neben zahlreichen neuen Bestleistungen konnte man auch zwei Podestplätze mit nach Hause bringen.
Was wir bereits wissen
74-Jährige vom PV-Triathlon in ihrer Altersklasse nicht zu schlagen. Auch Heike Risse schafft es auf das Treppchen.

Gelsenkirchen..  Auch an der dritten Auflage des Vivawest-Marathon nahm der PV-Triathlon Witten wieder mit einer großen Laufgruppe teil. Der Veranstalter hatte neben der Königsdisziplin den Halbmarathon und die Zehn-Kilometer-Distanz im Angebot. Über 7000 Aktive folgten dem Ruf des Veranstalters.

Die Marathonstrecke führte dabei durch Gelsenkirchen, Essen, Gladbeck und Bottrop. Eingebunden waren dabei Sehenswürdigkeiten wie die Zeche Zollverein und die Zeche Nordstern. Das riesige Teilnehmerfeld wurde von vielen Zuschauern, darunter einem leibhaftigen Bergknappen an der Zeche Zollverein in seiner historischen Uniform, leidenschaftlich angefeuert und unterstützt.

Eine Stunde, 30 Minuten und 40 Sekunden später überquerte Dirk Schaefer als schnellster PVler und Wittener die Ziellinie als 18. der M45. Peter Podolski folgte in schnellen 1:42,33 Stunden. Damit blieb er nicht nur 25 Sekunden unter seiner im letzten Jahr gelaufenen Zeit, sondern schrammte mit Platz vier nur knapp an einem Podestplatz der M60 vorbei. Den ersten Podestplatz des Tages für die Wittener holte dann Heike Risse. Ihre Zeit von 1:47,11 Stunden bedeutete Platz drei in der W50. Es sollte nicht die einzige Medaille bleiben: Helga Groß verblüffte mit einer Zeit von 2:11,50 Stunden - drei Tage nach ihrem 74. Geburtstag - erneut und schnappte sich den Sieg in der W70. Persönliche Bestzeit hieß es am Ende für Sven Marks und Petra Ortwein (2:03,30). Besonders schnell unterwegs war zudem Ulrich Pfalz mit 1:44:29 Stunden als 26. der M55. Elf Sekunden nach ihm finishte Caroline Striebeck als Elfte der Hauptklasse in 1:44,40 Stunden.

Unter zwei Stunden blieben Kerstin Möde (1:49,50), Michael Dünkelmann mit Tochter Lena (1:52,50), Bettina Nick (1:54,31), Matthias Dix (1:55,53) und Andreas Zinn (1:57,55). Knapp über der magischen Marke lagen Christiane Hellmonds und Philipp Riedener (2:00,07). Ricarda Denner, Ute Scholl und Aline Watson (2:02), René Schultze (2:03), Yara Behrens und Andrea Hasselberg (2:07), Ralf Dix (2:11) und Uwe Behrens (2:43) rundeten das gute Abschneiden der PV-Laufgruppe über die „halbe“ Strecke ab.

Den ganz langen Weg über 42,195 Kilometer wählten zusätzlich drei PVler: Andreas Giersberg finishte seinen Marathon in 3:45,38 Stunden, Andrea Halbe folgte in 4:24 Stunden und Christiane Seubert in 4:50 Stunden.