Held-Elf feiert Pflichtsieg

Chris Reckort (Mitte) und der SV Herbede gewannen 4:1 gegen den SC Husen-Kurl.
Chris Reckort (Mitte) und der SV Herbede gewannen 4:1 gegen den SC Husen-Kurl.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
SV Herbede sammelt wichtige Punkte gegen Schlusslicht SC Husen-Kurl im Kampf um den Abstieg. Benjamin Homann sieht Rot.

Herbede.. SV Herbede -
SC Husen-Kurl 4:1 (3:0)

SVH: Hamann; Hain, Leone (58. Mansfield), Kleine, Homann, Reckort, Lucke, Karisik, Beckmann (71. Zimmer), Hochwimmer, Sisman (85. Dörken).

Schiedsrichter: Enrico Friemelt.
Zuschauer: 75.
Torfolge: 1:0 Homann (7.), 2:0 Karisik (9.), 3:0 Leone (31.), 4:0 Homann (50.), 4:1 Lucke (79., ET.).

Nach vier Pleiten in Serie fuhr der SV Herbede mal wieder einen „Dreier“ ein. Gegen den Tabellenletzten SC Husen-Kurl siegte man letztlich mit 4:1 (3:0) und hätte das Ergebnis trotz durchwachsener Leistung sogar noch höher schrauben können.

„Letztlich zählen nur die drei Punkte, egal wie wir die geholt haben. Ein schönes Spiel war das aber sicherlich nicht“, resümierte SVH-Coach Marco Held nach Schlusspfiff treffend. Über weite Strecken waren seine Schwarz-Weißen das bessere Team, doch gerade im Spiel nach vorne blieb man trotz vier erzielten Toren einiges schuldig. Dabei ließen die Anfangsminuten schon auf ein „Schützenfest“ hoffen.

Gerade einmal sieben Minuten waren gespielt, da tankte sich Benjamin Homann über links durch und vollstreckte aus kurzer Distanz eiskalt zum 1:0. Nur zwei Minuten später baute Elvis Karisik die Führung sogar aus, nachdem Sebastian Kleine und Ümran Sisman gute Übersicht bewiesen. Die Gäste kamen überhaupt nicht in die Partie und schienen in der Defensive zum Teil überfordert. So hatte Karisik seinen zweiten Treffer Mitte der ersten Hälfte auf dem Fuß, scheiterte allerdings knapp am guten SC-Schlussmann Carsten Strauß (18.). Besser machte es Flügelflitzer Fabrizio Leone, der, von Kleine schön freigespielt, auf der linken Außenbahn nicht mehr zu bremsen war und das Leder zum 3:0 Halbzeitstand in die Maschen jagte (31.). Fast hätten die Hausherren den vierten Treffer sogar noch vor der Pause erzielt, doch Kleine und Karisik scheiterten jeweils aus kurzer Distanz (32., 43.).

Nach dem Seitenwechsel war es dann allerdings soweit, Homann beseitigte nach uneigennützigem Zuspiel von Leone mit dem 4:0 die letzten Zweifel am Herbeder Heimsieg (50.). In der Folge verlegte man sich ob der beruhigenden Führung auf’s Kontern, nutze die Räume, die Husen-Kurl anbot aber nicht konsequent aus. Auf der anderen Seite bekamen die Dortmunder im Angriff fast überhaupt nichts zu Stande. Auch nach der roten Karte gegen Benjamin Homann (71.) blieb der SVH in Unterzahl das gefährlichere Team. Bezeichnend: Routinier Dennis Lucke bugsierte den Ball zum Ehrentreffer für die Gäste unglücklich über die eigene Torlinie (78.).